MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stuck hat nicht genug: Nächstes Comeback mit 70

Von Andreas Reiners
Hans-Joachim Stuck

Hans-Joachim Stuck

Hans-Joachim Stuck setzt sich wieder in ein Rennauto: Der frühere DTM-Champion geht zum Start der GT2 European Series in Monza an den Start.

Er bekommt auch mit 70 Jahren nicht genug: Hans-Joachim Stuck wird sich wieder in ein Rennauto setzen. Die deutsche Motorsport-Legende nimmt am kommenden Wochenende (17./18. April) an der GT2 European Series teil, die in Monza in ihre Saison startet.

Stuck wird in einem KTM X-BOW GT2 sitzen und sich das Steuer mit dem Österreicher Kris Rosenberger teilen. Das Duo startet in der Am-Klasse. Der KTM X-Bow GT2 ist mit einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-TFSi-Motor von Audi ausgestattet und kommt auf 600 PS.

KTM Vorstand Hubert Trunkenpolz: «Es ist uns eine große Freude, beim Start der neuen Fanatec GT2 European Series als Hersteller maßgeblich beteiligt zu sein. Dass wir mit fünf Fahrzeugen die nominell stärkste Marke sind, ist erfreulich. Viel mehr freue ich mich aber über die tollen Fahrerpaarungen, die unser Team beziehungsweise unsere Kundenteams aufbieten können. Dass uns Strietzel Stuck das Vertrauen für sein Rennsport-Comeback schenkt, ist schon ein absolutes Highlight für sich. Jetzt setzen wir alles daran, dass wir in Monza um die Podiumsplätze und den Sieg in beiden Wertungen kämpfen können.»

Was ist die GT2? SRO-Boss Stephane Ratel hatte sie ins Leben gerufen und wird auch selbst teilnehmen. Die Autos von KTM, Audi, Porsche und Lamborghini sind mit viel PS, aber mit eher geringer Aerodynamik ausgestattet, weshalb sie sich für Gentlemen-Fahrer wie Stuck gut eignen.

Die GT2 European Series absolviert in Monza zwei Rennen, die jeweils über 50 Minuten gehen. Start am Samstag ist um 13.00 Uhr. Am Sonntag geht es bereits um 10.30 Uhr los. Die Rennen werden live auf YouTube übertragen.

Stuck fuhr in der Formel 1 zwischen 1974 und 1979 für March, Brabham, Shadow und ATS 74 Rennen und stand zwei Mal auf dem Podest. Er wurde Sportwagen-Weltmeister, zwei Mal Le-Mans-Gesamtsieger, DTM-Champion 1990 und drei Mal Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring.

Mit den 24 Stunden in der Eifel beendete er 2011 seine unvergleichliche Karriere. Eigentlich. Immer mal wieder kehrt er ins Cockpit zurück, zuletzt 2017, als er im Legenden-Rennen des Audi-TT-Cup an den Start ging.


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