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Die nächste technische Panne: Kein DRS in Zandvoort

Von Andreas Reiners
Kein DRS in Zandvoort

Kein DRS in Zandvoort

Die technischen Pannen haben sich auch im zweiten DTM-Rennen am Sonntag in Zandvoort fortgesetzt. Beim zehnten Saisonlauf funktionierte das DRS zunächst nicht.

Bereits am Samstag hatte die Technik der DTM einen Streich gespielt und für einen Aufreger gesorgt. Da es Unstimmigkeiten bei der Übermittlung der GPS-Daten gab, wurde Edoardo Mortara zu Unrecht wegen Missachtung der Slow Zone mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Zum Zeitpunkt der Strafe lag der Italiener in seinem Audi auf Platz sechs, durch die Strafe ging er leer aus.

«Bei der Nutzung des GPS zur Ermittlung der Geschwindigkeiten in der Slowzone ist es beim DTM-Rennen am Samstag in Zandvoort zu Unstimmigkeiten gekommen. Wie die Auswertung der Daten von #48 Edoardo Mortara und #51 Nico Müller ergeben hat, gibt es möglicherweise Abweichungen zwischen den Fahrzeugdaten des Audi Teams Abt Sportsline und den Messdaten des GPS-Systems, das dem DMSB von einem Dienstleister zur Verfügung gestellt wird. Die finale Auswertung der Daten wird voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen», hatte der DMSB mitgeteilt.

Bitter für Mortara: Die Feststellung, dass ein Fehler vorlag, brachte ihm nichts mehr. Denn eine Durchfahrtsstrafe ist vereinfacht gesagt vergleichbar mit einer Tatsachenentscheidung im Fußball, an ihr gibt es nichts mehr zu rütteln, es ist auch kein Protest möglich.

Am Sonntag ging es mit den Pannen weiter. Zu Beginn des Rennens konnte der verstellbare Heckflügel zunächst nicht genutzt werden. Die Zeitnahme übermittelte die Abstände zwischen den Fahrzeugen nicht, daher konnte das DRS nicht aktiviert werden. Nach zehn Minuten war das Problem allerdings gelöst.

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