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Raphaël Chèvre: «Ich musste alles neu erlernen»

Von Andreas Gemeinhardt
Raphael Chèvre

Raphael Chèvre

Raphaël Chèvre ist zurück auf der Rennstrecke und wird im September in einem französischen Team die 24 Stunden von Le Mans bestreiten.

Dass Raphaël Chèvre, der Schweizer Superstock-1000-Meister von 2006 und Schweizer Superstock-600-Meister von 2007, überhaupt noch Rennen bestreiten kann, ist nichts anderes als ein Wunder und eine mit Worten unbeschreibliche Willensleistung des 29-Jährigen.

Aufgrund eines fürchterlichen Unfalls beim Bol d’Or in Magny-Cours am 12. September 2010 lag Chèvre mehrere Wochen mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im Koma. Danach folgten mehrere Monate in einem Rehabilitations-Zentrum in Basel.

«Ich konnte nicht mehr sprechen, nicht mehr gehen, ich konnte im Prinzip gar nichts mehr», berichtet Chèvre. «Ich musste alles von Grund auf neu lernen. Die Ärzte sagten, ich müsse 15 Monate in Basel bleiben, danach würde es rund fünf Jahre dauern, bis vom Hirn aus alles wieder einigermassen funktioniere.»

«Aber ich wollte von Anfang an wieder Motorrad fahren und habe jede Sekunde daran geglaubt und dafür gelebt. Nach drei Monaten verliess ich die Klinik. 2011 sass ich erstmals wieder auf einem Rennmotorrad. Jetzt fahre ich ab und zu wieder Rennen. Und ich werde wieder in die Endurance-WM einsteigen und mit einem französischen Team die 24 Stunden von Le Mans bestreiten.»

Man kann es auch anders drehen: Wenn Raphaël Chèvre Anfang September zum Endurance-Weltmeisterschafts-Lauf in Le Mans am Start steht, hat er das schwierigste Rennen seines Lebens bereits gewonnen.
Quelle: www.swiss-moto-racing.ch

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