MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Verstappen nimmt Vettel-Kritik «nicht ernst»

Von Andreas Reiners
Max Verstappen und Sebastian Vettel

Max Verstappen und Sebastian Vettel

Sebastian Vettel konnte sich ein paar kleine Seitenhiebe in Richtung des Niederländers nicht verkneifen. Den lassen die Spitzen kalt.

Max Verstappen und Sebastian Vettel lieferten sich beim Silverstone-GP einen genauso harten wie unterhaltsamen Zweikampf, bei dem Vettel nichts unversucht ließ, um am Red Bull Racing-Renner vorbeizukommen. Ohne Erfolg – Verstappen verteidigte seine Position hart und Vettel blieb nichts anderes übrig als der Versuch, mittels eines vorgezogenen Boxenstopps nach vorne zu kommen.

Anschließend konnte sich Vettel ein paar spitze Bemerkungen in Richtung des Niederländers nicht verkneifen. «Ich habe durch dieses Duell vor allem Zeit auf die Spitze verloren, und ihm hat das auch nichts gebracht. Wie man nach dem Stopp sehen konnte, war ich sehr viel schneller als er.»

Der 30-jährige Heppenheimer, der zum Schluss durch einen Reifenschaden zurückgeworfen wurde, erklärte in seiner Presserunde zudem: «Ich denke, er hat in der 16. Kurve auf der Bremse die Spur gewechselt. Ich will nicht sagen, dass ich das erwartet habe, Aber wissen ja, dass er in dieser Hinsicht etwas nervös ist. Er versucht sich so hart wie möglich zu verteidigen, aber ab einem gewissen Punkt musst du deine Spur halten. Ich bin mir sicher, dass er ruhiger wird. Man darf nicht vergessen, dass er noch nicht so viele Rennen absolviert hat», stichelte Vettel.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass sich die beiden auf der Strecke beharken, und anschließend auch verbal. Wir erinnern uns nur an Mexiko im vergangenen Jahr, als Vettel den Niederländer gar als «Bastard» bezeichnete.

Auch sonst hatte der Deutsche den 19-Jährigen für seine Fahrweise oft kritisiert. Das haben beide ausgeräumt, Verstappen erklärte, dass beide nie ernste Probleme gehabt hätten. Auch wenn die Emotionen nach den Rennen schon mal hochkochen könnten.

Verstappen sind die jüngsten Spitzen des Ferrari-Stars deshalb egal. «Ich nehme das nicht ernst. Vor allem nicht nach dem, was er alles angestellt hat. Schau dir nur einmal an, wie viele Strafpunkte er hat», sagte er motorsport.com.

In der Tat zieht Vettel bei einem Blick auf das Strafregister den Kürzeren. Vor dem Silverstone-GP verfielen zwei Strafpunkt, so dass Vettel «nur» noch sieben Zähler auf seinem Konto hat. Bei zwölf Strafpunkten setzt es eine Rennsperre. Zum Vergleich: Verstappen hat einen Strafpunkt.

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