MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Lance Stroll: Folgenschwerer Verbremser in Monza

Von Otto Zuber
Es dauerte nicht lange, bis Lance Stroll hinter Esteban Ocon unterwegs war

Es dauerte nicht lange, bis Lance Stroll hinter Esteban Ocon unterwegs war

Williams-Rookie Lance Stroll durfte aus der ersten Reihe in den Italien-GP von Monza starten. Der Kanadier musste sich letztlich aber mit dem siebten Rang begnügen. Schuld daran war ein folgenschwerer Verbremser.

Dank einer starken Qualifying-Leistung und der Strafversetzung der beiden Red Bull Racing-Stars Max Verstappen und Daniel Ricciardo durfte Lance Stroll am Samstag noch einen Rekord bejubeln. Der 18-Jährige aus Montreal durfte als jüngster Pilot in der Geschichte der Formel 1 aus der ersten Reihe ins Rennen starten.

Die Freude darüber währte aber nicht lange, bereits in der ersten Kurve musste er zurückstecken, weil sich Pole-Setter Lewis Hamilton erfolgreich gegen den Williams-Junior verteidigte. Der schnelle Force India-Franzose Esteban Ocon, der hinter den Beiden ins Rennen gestartet war, nutzte seine Chance und zog am Teenager vorbei.

Doch damit nicht genug: Ein langsamer Boxenstopp sowie ein folgenschwerer Verbremser nach dem Boxenstopp sorgte für einen Bremsplatten, mit dem sich Stroll schliesslich als Siebter ins Ziel kämpfte. Hinterher berichtete er: «Ich fühlte mich nach dem Stopp auf den weichen Reifen super und holte auf Esteban auf, doch leider habe ich dann in der ersten Kurve einen Fehler gemacht. Deshalb musste ich mich am Ende gegen Felipe (Massa, Anm.) verteidigen statt Ocon zu jagen.»

Trotzdem zog der Formel-1-Rookie eine positive Rennbilanz: «Ich bin sehr glücklich mit dem Rennen, ich denke, das war ein guter Lauf. Ich hatte sehr viel Spass und der siebte Platz ist in etwa das, was wir uns erwartet hatten.»

Williams-Technikchef Paddy Lowe erklärte: «Leider hat Lance eine Position an Ocon abgeben müssen, danach hat sich alles etwas sortiert. Ich denke, wir hatten eine etwas stärkere Pace als Force India. Wir hatten das Potenzial, um Ocon noch einmal zu schnappen, doch leider hatten wir ein kleines Problem bei seinem Boxenstopp.»

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