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Brendon Hartley: So geht’s nach Crash weiter

Von Otto Zuber
Der STR13 von Brendon Hartley war nach dem Crash nur noch Schrott

Der STR13 von Brendon Hartley war nach dem Crash nur noch Schrott

Toro Rosso-Pilot Brendon Hartley wird nach seinem heftigen FP3-Crash in Barcelona nicht am Qualifying teilnehmen können, weil sein Rennwagen beim Einschlag zum Totalschaden wurde.

Für Brendon Hartley endete die letzte freie Trainingsstunde auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya mit einem Schock: Zwei Minuten vor Schluss setzte er seinen Toro Rosso-Renner bei einem letzten schnellen Versuch in der neunten Kurve rückwärts in die Streckenbegrenzung. Zuvor hatte der Neuseeländer mit dem linken Hinterrad das Gras berührt, worauf er die Kontrolle über sein Heck verloren hatte.

Hartley legte einen halben Dreher hin, bretterte rückwärts durchs Kies und schlug erst heftig mit dem Heck und schliesslich auch mit der linken Seite ein. Obwohl er daraufhin gleich über Boxenfunk Entwarnung gab und erklärte, dass er wohlauf sei, kam er nicht umhin, dem Streckenkrankenhaus einen obligaten Besuch abzustatten. Die dort durchgeführte Untersuchung bestätigte: Dem zweifachen Langstrecken-Weltmeister fehlt nichts.

Das kann man von seinem Dienstwagen nicht behaupten: Der STR13 des schlaksigen Formel-1-Quereinsteigers war nur noch Schrott. Entsprechend viel Mühe hatten die Streckenposten beim Verladen des Fahrzeugs, das noch am Haken in zwei Teile knickte und nur noch von Leitungen zusammengehalten wurde.

An eine Qualifying-Teilnahme ist in diesem Fall nicht mehr zu denken. Den Regeln entsprechend muss Hartley nun bei den Rennkommissaren Tim Mayer, Derek Warwick, Andrew Mallalieu und David Domingo nachweisen, dass er in den bisherigen Sessions genug schnell war, um am Rennen teilnehmen zu können. Denn für den Start braucht der 28-Jährige eine Sondererlaubnis, die er wohl auch erhalten wird. Das Rennen wird er aber wegen des Einsatzes eines neuen Renners von der Boxengasse aus in Angriff nehmen müssen.

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