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Bernie Ecclestone: Es gibt keine richtigen Kimis mehr

Von Andreas Reiners
Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone

Kimi Räikkönen hat seine Formel-1-Karriere beendet. Bernie Ecclestone bedauert das, denn die Königsklasse bräuchte viel mehr Kimis.

Mit seiner etwas anderen Art hat Kimi Räikkönen die Formel 1 lange geprägt. Er war einer dieser Typen, von der eine Rennserie wie die Königsklasse lebt.

Auch Ex-Chefpromoter Bernie Ecclestone hat den Finnen jahrelang in Aktion erlebt, Räikkönen hat seine Karriere nun aber beendet. Laut Ecclestone ein herber Schlag für die Formel 1. «Als Person ist Kimi ein toller Mensch», sagte Ecclestone Sport1.

«Als Fahrer ist er... er ist ein Rennfahrer! Er ist das, was er sein will. Er fährt Rennen. Er kümmert sich nicht wirklich um andere. Vielmehr geigt er ihnen seine Meinung», so Ecclestone weiter.

Vor allem ist dem Iceman so ziemlich alles egal, auch dass er in seinem letzten F1-Rennen in Abu Dhabi vorzeitig ausschied. Der 42-Jährige ist froh, dass es vorbei ist, wie er im Sport Bild-Interview betonte.

Was er deshalb nicht mehr muss: das Formel-1-Fahrerlager betreten. Möglicherweise «nie wieder», wie er sagt. Die Formel 1 sei nie sein Leben gewesen, betonte Räikkönen, «das Fahren ist das Einzige, was ich daran mochte. Es gab immer Dinge, die mir wichtiger waren. Daran wird sich nichts ändern. Ich habe nicht aufgehört, weil mir die Kraft fehlt, sondern weil ich Besseres zu tun habe, als in Flugzeugen zu sitzen und in Hotels zu übernachten.»

Solche Fahrer sterben aus, weshalb Ecclestone die aktuelle Fahrer-Generation kritisiert. «Es gibt heute keine richtigen Kimis mehr. Das ist das Problem. Alle Fahrer wurden quasi zu Robotern, die nur zuhören und das tun, was ihnen gesagt wird, anstatt das zu tun, was sie für richtig halten.»


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