MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Günther Steiner zu Toto Wolff: «Das war Bullshit»

Von Vanessa Georgoulas
Günther Steiner

Günther Steiner

Zum Mercedes-Abschied von Lewis Hamilton hat Teamchef Toto Wolff etwas beteuert, was der frühere Haas-Teamchef Günther Steiner nicht ganz glauben kann. Der Südtiroler erklärte, warum er an der Aussage zweifelt.

Beim Saisonfinale in Abu Dhabi bestritt Lewis Hamilton sein letztes Rennen für das Mercedes-Werksteam. Der siebenfache Weltmeister hatte schon vor dem Saisonstart seinen Abgang nach zwölf gemeinsamen Jahren und vielen Erfolgen angekündigt. Im nächsten Jahr wird er für den Ferrari-Rennstall an den Start gehen.

Der Rekord-GP-Sieger hofft, mit den Roten um den Titel kämpfen zu können. Und natürlich will auch Wolff mit seiner Mannschaft ein Wörtchen im Kampf um die WM-Krone mitreden. Sollte sich dieser Wunsch nicht erfüllen, drückt er seinem bisherigen Schützling die Daumen, beteuerte der Wiener.

«Wir werden Gegner sein und wie gesagt, werde ich ihn anfeuern, sollten wir nicht gewinnen können. Er hat den achten Titel wirklich verdient. Aber natürlich steht für uns als Team, für unsere Fahrer und unsere Marke der Mercedes-Triumph im Vordergrund. Dafür werden wir unser Bestes geben», erklärte Wolff in seiner Medienrunde.

Dass Wolff seine Worte ernst gemeint hat, bezweifelt Günther Steiner. Der frühere Formel-1-Teamchef erklärte im «The Red Flags»-Podcast: «Das war Bullshit für die Kamera.» Und er stellte klar: «Ich glaube nicht, dass er sich für Hamilton besonders freuen wird, denn das bedeutet, dass er den Titel nicht geholt hat.»

«Es kann ja nur einen Sieger geben. Und warum sollte er sich freuen? Er sagte: ‚Wenn wir nicht gewinnen, solltest du der Sieger sein.‘ Ja, klar, aber wenn er nicht gewinnt, dann ist es ihm meiner Meinung nach egal, wer den Titel holt», ist Steiner überzeugt.

Abu Dhabi-GP, Yas Marina Circuit

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:26:33,291 h
02. Carlos Sainz (E), Ferrari, +5,832 sec
03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +31,928
04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +36,483
05. George Russell (GB), Mercedes, +37,538
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +49,847
07. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:12,560
08. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:15,554
09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:22,373
10. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +1:23,821
11. Alex Albon (T), Williams, +1 Runde
12. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1
13. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1
15. Jack Doohan (AUS), Alpine, +1
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1
17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +2
Out
Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Motorschaden
Valtteri Bottas (FIN), Sauber, Aufhängungsschaden
Franco Colapinto (RA), Williams, Motordefekt
Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Kollisionsschäden

WM-Schlussstand (nach 24 von 24 GP und 6 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Verstappen 437 Punkte
02. Norris 374
03. Leclerc 356
04. Piastri 292
05. Sainz 290
06. Russell 245
07. Hamilton 223
08. Pérez 152
09. Alonso 70
10. Gasly 42
11. Hülkenberg 41
12. Tsunoda 30
13. Stroll 24
14. Ocon 23
15. Magnussen 16
16. Albon 12
17. Daniel Ricciardo (AUS) 12
18. Oliver Bearman (GB) 7
19. Colapinto 5
20. Zhou 4
21. Lawson 4
22. Bottas 0
23. Logan Sargeant (USA) 0
24. Doohan 0

Konstrukteurspokal
01. McLaren 666 Punkte
02. Ferrari 652
03. Red Bull Racing 589
04. Mercedes 468
05. Aston Martin 94
06. Alpine 65
07. Haas 58
08. Racing Bulls 46
09. Williams 17
10. Sauber 4

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