Formel 1: Verstappen über ersten Test

Bahrain, 1. Tag: Stromausfall in Bahrain, Leclerc top

Von Vanessa Georgoulas
Stromausfall beim Formel-1-Test: Im Pressezentrum von Bahrain gingen um 17 Uhr Ortszeit die Lichter aus, auch in den Boxen fliesst kein Strom mehr. Vor der Panne drehte Charles Leclerc die bis dato schnellste Test-Runde.

Nachdem Mercedes-Rookie Kimi Antonelli am ersten Test-Morgen in Bahrain mit 1:31,428 min die bis dato beste Rundenzeit in den Asphalt des Wüstenkurses gebrannt hatte, legte die Formel 1 eine einstündige Mittagspause ein. Nur knapp 13 Hundertstel langsamer blieb in den ersten vier von insgesamt 24 Vorsaison-Teststunden Red Bull Racing-Teamneuling Liam Lawson. Alex Albon, Yuki Tsunoda, Lewis Hamilton, Jack Doohan, Fernando Alonso Oscar Piastri, Nico Hülkenberg und Oliver Bearman hatten sich hinter dem Spitzenduo eingereiht.

Der 18-jährige Mercedes-Hoffnungsträger war nicht nur der Schnellste, mit 78 Runden war er auch der Fleissigste. Am wenigsten Runden drehte Hülkenberg, der während einer Fahrt etwas ins Auge bekommen hatte und deshalb nicht wie geplant zur FIA-Pressekonferenz antrat. Der Deutsche hatte Glück im Unglück, das Auge blieb unverletzt, er ist weiter einsatzbereit, wie SPEEDWEEK.com in Erfahrung brachte.

Zur Tages-Halbzeit tauschten alle Fahrer mit ihren jeweiligen Teamkollegen die Plätze, sodass am Nachmittag George Russell, Carlos Sainz, Pierre Gasly, Lance Stroll, Lando Norris, Charles Leclerc, Max Verstappen, Isack Hadjar und Esteban Ocon im Einsatz waren.

Allerdings dauerte es rund 20 Minuten, bis sich mit Hadjar und Ocon die ersten Fahrer auf der Strecke blicken liessen. Erst nach einer knappen halben Stunde rückte der vierfache Champion Verstappen im neuen Red Bull Racing-Renner RB21 aus. Seine erste gezeitete Runde fiel mit 1:33, 344 min bescheiden aus. Nach einem kleinen Ausrutscher gab der Niederländer weiter Gas und belegte mit nur einer Tausendstel Rückstand die zweite Position hinter Gasly.

Erst eine Stunde nach dem Start der Nachmittagssitzung rückte Carlos Sainz im Williams FW47 aus. Das neue Team des Spaniers konzentrierte sich offenbar auf die Frontpartie des GP-Renners, die mit FloViz-Farbe besprüht worden war.

Nach knapp 80 Minuten setzte sich Russell an die Spitze der Zeitenliste, von der er aber bis zur Halbzeit der Zweiten Hälfte des Trainingstages von Leclerc verdrängt wurde. Der Monegasse schaffte es im Ferrari als Erster unter die 1:31er-Marke. Er liess sich eine Rundenzeit von 1:30,878 min gutschreiben. Nach knapp zwei Stunden meldete sich auch der WM-Zweite Norris an der Spitze der Zeitenliste. Mit 1:31,251 min belegte er die dritte Position

Das ohnehin schon unüblich kalte Wetter in Bahrain hatte sich im Laufe der ersten beiden Nachmittagsstunden verschlechtert, vereinzelte Regentropfen waren im Fahrerlager schon zu spüren. Die Aussentemperatur lag um 17 Uhr Ortszeit bei knapp 14,6 Grad Celsius, die Streckentemperatur betrug 19,8 Grad.

Um 17:03 Uhr fiel der Strom an der Strecke aus, deshalb wurde die rote Flagge gezeigt. Was den Stromausfall verursacht hat, ist noch nicht klar.

Bahrain-Wintertest, Mittwoch, 26. Februar, 15 Uhr MEZ

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:30,878 (32 Runden)
02. George Russell (GB), Mercedes, 1:31,082 (19)
03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:31,251 (10)
04. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:31,353 (24)
05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:31,428 min (78)
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:31,444 (31)
07. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:31,560 (58)
08. Alex Albon (T), Williams, 1:31,573 (63)
09. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:31,610 (78)
10. Carlos Sainz (E), Williams, 1:31,821 (23)
11. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:31,834 (70)
12. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:31,841 (68)
13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:31,874 (46)
14. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:32,084 (66)
15. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:32,169 (55)
16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:32,332 (20)
17. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:32,643 (33)
18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:34,323 (35)
19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:35,522 (72)
20. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, keine Zeit (17)

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