Formel 1: Verstappen verrät sein Sieg-Geheimnis

Nico Hülkenberg (Sauber/16.): So war Top-10-Platz weg

Von Mathias Brunner
Nico Hülkenberg in Suzuka

Nico Hülkenberg in Suzuka

​Kleine Ursache, grosse Wirkung: Im entscheidenden Moment hatte der Deutsche Nico Hülkenberg in der Qualifikation zum Japan-GP einen kleinen Fehler drin, damit musste er schon nach Q1 aufhören.

Das ist ärgerlich für den 37-jährigen GP-Routinier Nico Hülkenberg: Der Sauber-Fahrer hat den Einzug ins zweite Quali-Segment um den Hauch von 16 Tausendstelsekunden verfehlt. Wie eng es in der modernen Königsklasse zugeht, zeigt das hier – alle 20 Autos in Q1 innerhalb von nur 1,4 Sekunden, und dies auf der schwierigen Suzuka-Rennstrecke.

«Wir wussten, dass es eng und knifflig wird», sagte Hülkenberg nach dem Abschlusstraining. «Das Auto war das ganze Wochenende über nicht einfach zu fahren, heute sogar noch mehr, weil sich der Wind in Sektor 1 im Vergleich zu gestern um 180 Grad gedreht hat. Da ist es sehr schwierig, die richtige Fahrzeugbalance zu finden.»

«Am Ausgang von Kurve 9 hatte ich einen kleinen Fehler drin und verlor dort Zeit. Das passiert leider, wenn man am Limit fährt, und genau da sind wir jetzt.»

«Während meiner Aufwärmrunde konnte ich die Reifen nicht perfekt auf Temperatur bringen, im dichten Quali-Verkehr. Auch das ist heute für uns nicht gut gelaufen. Fürs Rennen sieht es so aus, als ob sich das Wetter ändern könnte, was für uns eine Chance sein könnte, die wir nutzen wollen.»

Zur Erinnerung: Beim WM-Auftakt in Australien wurde Hülki bei Wechselbedingungen starker Siebter.

Sauber-Teamchef Jonathan Wheatley ordnet das Geschehen im Abschlusstraining so eine: «Das war gewiss nicht das Qualifying, das wir uns erhofft hatten, zumal die Abstände so gering sind. Nico verpasste Q2 um zwei Hundertstel, Gabriel um sieben Hundertstel.»

«Ich möchte dem Team danken, das unermüdlich daran gearbeitet hat, die Upgrades einzubauen, die wir nach Suzuka mitgebracht haben. In meinem ersten Qualifying mit dem Team spüre ich bereits die positive Energie und den Schwung, der sich aufbaut. Wir konzentrieren uns jetzt auf das morgige Rennen, und da Suzuka oft für Unerwartetes gut ist, freuen wir uns darauf, das bestmögliche Rennergebnis zu erzielen.»

Qualifying, Japan

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:26,983 min
02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:26,995
03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:27,027
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:27,299
05. George Russell (GB), Mercedes, 1:27,318
06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:27,555
07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:27,569
08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:27,610
09. Alex Albon (T), Williams, 1:27,615
10. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:27,867
11. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:27,822
12. Carlos Sainz (E), Williams, 1:27,836 *
13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:27,897
14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:27,906
15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:28,000
16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:28,570
17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:28,622
18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:28,696
19. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:28,877
20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:29,271

* Wird in der Startaufstellung um 3 Positionen strafversetzt, weil er Lewis Hamilton im Weg war

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