MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Sebastian Vettel auf den Spuren von Schumacher

Von Mathias Brunner
Sebastian Vettel freut sich

Sebastian Vettel freut sich

Formel-1-Weltmeister nach Quali-Rang 3: «Die härtesten Gegner werden wohl Ferrari und Lotus.»
Zahlen lügen bekanntlich nicht. Also – in den letzten 22 Barcelona-GP hat 17 Mal der Mann von Pole-Position aus gewonnen. Und zusätzliche vier Mal der andere Fahrer aus Startreihe 1.

Gleichzeitig: Nur einmal gewann ein Fahrer, der von weiter hinten losbrauste – Ferrari-Star Michael Schumacher, 1996 im Regen-GP hier, es war sein erster GP-Sieg in Rot.

Nächste Statistik: Sebastian Vettel ist in Barcelona noch nie auf Pole-Position gestanden!

Und noch eine (weil’s so schön ist): In den vergangenen sieben Grands Prix hat nur ein Mann tatsächlich von der Pole aus gewonnen – Sebastian Vettel! (Beim Skandalrennen von Malaysia 2013.)

Sebastian Vettel muss angesichts der ganzen Zahlenspiele schmunzeln: «Soso, also fast nie ein Sieger aus Reihe 2 – nun, dann wäre es vielleicht an der Zeit, die Statistik wieder einmal zu widerlegen, nicht?»

«Tatsächlich bin ich mit Rang 3 gar nicht mal so unzufrieden. In den vergangenen Jahre habe ich mich hier schwer getan, ganz besonders im letzten Pistensektor. Da war Mark Webber oft einfach besser. Das hat heute ganz ordentlich geklappt. Es war ein reibungsloses Abschlusstraining. Ich habe überdies nur den weicheren Reifen genutzt, um fürs Rennen mehr vom harten Gummi zur Verfügung zu haben, mal schauen, ob diese Taktik aufgehen wird.»

«Rang 3 war angesichts des Speed der Mercedes wirklich das Optimum. Morgen wir der Abbau der Reifen das grosse Thema sein. Wir haben in der Vergangenheit erlebt, dass Mercedes sich in dieser Beziehung schon mal schwer tun kann. Natürlich wäre es ein Fehler, die Mercedes abzuschreiben. Aber wenn ich mir die Zeiten aus den Dauerläufen vom Freitag anschaue, dann muss ich für morgen beide Ferrari und beide Lotus auf der Rechnung haben.»

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