MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kimi Räikkönen: Kostet Pérez den Schumi-Rekord?

Von Mathias Brunner
Pérez gegen Räikkönen in Monaco: das konnte nicht gut gehen

Pérez gegen Räikkönen in Monaco: das konnte nicht gut gehen

Formel-1-Duell zwischen Kimi Räikkönen (Lotus) und Sergio Pérez (McLaren) geht in die nächste Runde.

Der Eismann und der Heissmann sind schon ein paar Mal aneinander geraten: Schon im China-GP schimpfte Lotus-Star Kimi Räikkönen lautstark über die – seiner Meinung nach – überharte Fahrweise von McLaren-Fahrer Sergio Pérez

In Monaco schloss die Bremszone von Pérez offenbar den Wagen von Räikkönen mit ein. Kimi schäumte: «Der war viel zu schnell unterwegs und hat schon davor versucht, an mir vorbeizukommen. Aggressiv fahren geht ja noch, aber dumm fahren ist eine andere Geschichte. Du konntest zusehen, wie die anderen Piloten ihm ausgewichen sind, damit er sie nicht abschiesst.»

Auf die Frage, ob die brüske Fahrweise von Pérez in einer Sitzung mit allen Formel-1-Piloten angesprochen werden sollte, antwortet der Weltmeister von 2007 unverblümt: «Vielleicht sollte man ihm eine runterknallen, dann versteht er es.»

Für Räikkönen geht es um den Anschluss in der WM zu Sebastian Vettel – derzeit liegt der «Iceman» auf dem zweiten Zwischenrang, 21 Punkter hinter dem dreifachen Weltmeister.

Für Räikkönen geht es aber auch um zwei Rekorde. Fährt Kimi am kommenden Sonntag unter die ersten Zehn, wäre das seine 24. Punktefahrt in Folge!

Damit wäre der Rekord von Michael Schumacher eingestellt: von Ungarn 2001 bis Malaysia 2003 eroberte der damalige Ferrari-Star Schumi immer Punkte, Kimis Serie hält seit Bahrain 2012 an. Fernando Alonso stand 2012 auch schon bei 23 Punktefahrten, dann räumte ihn in Belgien Lotus-Hitzkopf Romain Grosjean von der Bahn. Kimi ist gewarnt.

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