Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Formel 1: Erster Streitpunkt bei Ferrari?

Von Vanessa Georgoulas
Kimi Räikkönen darf beim Formel-1-Test in Jerez als Erster ausrücken

Kimi Räikkönen darf beim Formel-1-Test in Jerez als Erster ausrücken

Hängt in Maranello schon jetzt der Haussegen schief? Ferrari-Oberhaupt Luca di Montezemolo ärgert Zugpferd Fernando Alonso, indem er Kimi Räikkönen den Vortritt lässt.

Seit Ferrari die Rückkehr von Kimi Räikkönen bekannt gegeben hat, spekuliert das Fahrerlager über die zu erwartende Rivalität zwischen dem Iceman und Altmeister Fernando Alonso. Viele rechnen mit einem hitzigen Duell zwischen dem ehrgeizigen Asturier und dem coolen Finnen. Denn es ist kein Geheimnis, dass Alonso die Nummer 1 sein will, aber nun einen Teamkollegen an seiner Seite hat, der sich nicht viel sagen lässt – man erinnere sich nur an Kimis legendären Boxenfunkspruch «Lasst mich in Ruhe, ich weiss schon, was ich mache».

Dass Ferrari nun Rückkehrer Räikkönen den Vortritt beim viertägigen Testauftakt in Jerez gibt, dürfte Alonso also gar nicht gefallen. Der Finne wird am 28. und 29. Januar 2014 im neuen Ferrari-Renner ausrücken, erst danach darf der Spanier das Steuer übernehmen.

Vielleicht soll das die Strafe für den aufmüpfigen Alonso sein, der schon in seinem McLaren-Jahr 2007 bewiesen hat, wie hart er gegen die teaminterne Konkurrenz kämpft, und unlängst wieder für Schlagzeilen sorgte, als er erklärte: «Ich kenne Kimi nicht, aber es heisst, dass er sehr wenig redet und etwas isoliert ist. Ich glaube, dass Ferrari Massa vermissen könnte.»

Wann der neue Ferrari der Öffentlichkeit präsentiert wird und wie er heissen soll, wurde beim traditionellen Mediendinner in Maranello noch nicht verraten. Die Tifosi dürfen bei der Namensgebung sogar mitbestimmen, auf Facebook dürfen sie Vorschläge machen.

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