MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Fernando Alonso: 50 Millionen Euro für Ferrari-Abgang

Von Vanessa Georgoulas
Keine Eile beim Ferrari-Abschied: Fernando Alonso könnte sich seinen Abgang vergolden lassen

Keine Eile beim Ferrari-Abschied: Fernando Alonso könnte sich seinen Abgang vergolden lassen

Ferrari muss für den Abgang des einst gefeierten Formel-1-Stars Fernando Alonso tief in die Tasche greifen. Der zweifache Weltmeister soll seine Gage über 50 Millionen Euro für die nächsten beiden Jahre bekommen.

Das hatten sich die Ferrari-Verantwortlichen anders vorgestellt: Als die Scuderia Fernando Alonso Ende 2009 ins Boot holte, knüpfte sie grosse Erwartungen an den zweifachen Champion, der schon mit Renault bewiesen hatte, dass er ein Team an die Spitze der WM-Tabelle bringen kann. Dafür musste sogar ein gewisser Kimi Räikkönen weichen, der 2007 den ersten und bisher einzigen WM-Titel nach Michael Schumacher für die Roten erobert hatte.

Der coole Finne beharrte damals auf seinen bis Ende 2010 laufenden Vertrag und liess sich Berichten zufolge rund 18 Millionen Euro Jahresgage auszahlen, während er sein zweijähriges Rallye-Abenteuer startete.

Das gleiche Szenario könnte Ferrari nun mit Alonso blühen. Denn der 33-Jährige aus Oviedo hat klar gemacht, dass er das Team nach dem Japan-Streit mit Teamchef Marco Mattiacci nicht gebeten hat, ihn gehen zu lassen. Die spanische Zeitung Marca rechnet nun vor, dass Alonsos Vertrag bis Ende 2016 rund 50 Millionen Euro wert ist.

Das Problem von Ferrari ist gross, denn nachdem der frühere Dauersieger Sebastian Vettel seinen Abgang bei Red Bull Racing auf das Saisonende hin angekündigt hat, gilt es im Fahrerlager als sicher, dass der vierfache Weltmeister 2015 für den Rennstall aus Maranello fahren wird. Auch aus dem Lager von Kimi Räikkönen, der in diesem Jahr ins Ferrari-Cockpit zurückkehrte, ist zu vernehmen, dass der Iceman seine Karriere im Ferrari fortsetzen wird. Somit müssen die Teamverantwortlichen einen Weg finden, das frühere Zugpferd Alonso los zu werden.

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