MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ferrari-Interesse an Max Verstappen – vergeblich

Von Mathias Brunner
Wohin führt der Weg von Max Verstappen? Jedenfalls vorerst mal nicht zu Ferrari

Wohin führt der Weg von Max Verstappen? Jedenfalls vorerst mal nicht zu Ferrari

Das Kimi-Räikkönen-Nachfolgespiel treibt seltsame Blüten. In italienischen Medien kursierte, Ferrari wolle Max Verstappen verpflichten. Das wird so bald nicht passieren.

Als im letzten Jahr klar wurde, welches Talent hier heranwächst, hagelte es Anfragen: kein Formel-1-Rennstall, der sich nicht nach der Vertragssituation von Max Verstappen erkundigte. Am Ende waren nur noch zwei Schwergewichtler im Rennen: Mercedes und Red Bull. Red Bull konnte bieten, was bei den Silberpfeilen nicht möglich war – ein Formel-1-Cockpit schon für die Saison 2015.

Seither hat der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Jos Verstappen im vergangenen März in Melbourne als 17-Jähriger sein Grand-Prix-Debüt gegeben, ein Rekord für die Ewigkeit. Denn der Autoverband FIA wird zur Saison 2016 hin ein Mindestalter von 18 einführen, darüber hinaus müssen Formel-1-Willige exakt definierte Leistungsausweise aus Nachwuchsklassen vorweisen können.

Verblüffend – hätte es diese FIA-Regelung schon früher gegeben, dann wäre nicht nur der junge Verstappen ohne den Formel-1-Führerschein namens Superlizenz, auch die späteren Champions Fernando Alonso, Jenson Button und Kimi Räikkönen wären leer ausgegangen!

In italienischen Medien geisterte am vergangenen Wochenende herum, Ferrari schnüffle hinter Verstappen her. Dies im Zuge des Kimi-Räikkönen-Nachwuchsspiels. Das wiederum erzeugte leichte Aufregung in den Niederlanden.

Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko kann die Gemüter beruhigen: «Solche Spekulationen sind völlig sinnlos, denn Max ist über einen Mehrjahresvertrag an Red Bull gebunden und wird auch im kommenden Jahr einen Toro Rosso fahren.»

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat längst keine Lust mehr, in jeder Woche neue Namen von Fahrern zu kommentieren, die angeblich für Räikkönen kommen: «Wir konzentrieren uns ganz auf Kimi.»

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