MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kevin Magnussen: «Nahe an Top-10 dran»

Von Vanessa Georgoulas
Kevin Magnussen: «Wer weiss schon, was passieren kann, wenn alles glatt läuft»

Kevin Magnussen: «Wer weiss schon, was passieren kann, wenn alles glatt läuft»

Formel-1-Rückkehrer Kevin Magnussen freut sich nach seiner einjährigen Zwangspause auf den ersten Grand Prix in Australien und verrät: «Ich habe nun lange genug zusehen müssen.»

Nach einem langen Jahr auf der McLaren-Ersatzbank und dem anschliessenden unrühmlichen Rauswurf beim englischen Traditionsteam durfte sich Kevin Magnussen über eine neue Chance im neuen Renault-Werksteam freuen. Entsprechend gross ist sein Erfolgshunger, wie der junge Rennfahrer bestätigt: «Ich bin nach diesem langen Jahr extrem motiviert. Ich habe nun lange genug zusehen müssen.»

Der 23-Jährige aus Roskilde fügt an: «Mein Erfolgshunger ist gross, ich will mein Können unter Beweis stellen und zeigen, was ich wert bin. Mein ganzes Leben bin ich schon Rennfahrer, und ich kann es kaum erwarten, bis es in Melbourne endlich wieder losgeht.»

Dem Saisonauftakt blickt Magnussen, der bei seinem GP-Debüt einen Podestplatz erobern konnte, mit grossen Hoffnungen entgegen: «Ich hoffe schon, dass ich bei meinem ersten Rennen nach dem Comeback viele Punkte sammeln kann. Ich fühle mich bereit für den Saisonstart! Ich denke, im Moment sind wir nahe an den Top-10-Plätzen dran und wer weiss schon, was passieren kann, wenn alles glatt läuft. Man kann sich nie sicher sein, Punkte zu holen, aber wenn uns das in Australien gelingen sollte, können wir zufrieden sein.»

Mit Blick auf sein neues Dienstauto, den RS16, erklärt der Blondschopf: «Wir haben eine gute Basis, auf die wir aufbauen können und sind auch zufrieden damit. Wir sind noch nicht ganz glücklich mit der Performance, aber wir sind mit dem, was wir in so kurzer Zeit erreicht haben, sehr zufrieden. Es ist ein gutes Auto und wir wissen, dass es noch besser werden kann.»

Magnussen weiss aber auch: «Noch haben wir nicht die beste Antriebseinheit oder das beste Auto, aber wir wissen, in welchen Bereichen wir uns verbessern können und müssen, um nach vorne zu kommen. Wir müssen weiter hart daran arbeiten und als Team zusammenhalten, dann wird auch alles gut klappen.»

Formel-1-WM

20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku)
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin)
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)

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