MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Rom: Papst-Segen und Max Biaggi im Formel-E-Auto

Von Andreas Reiners
Die Formel E erwartet beim Rennen am Samstag mehr als 30.000 Zuschauer. Die werden von zwei italienischen Motorsport-Stars unterhalten, die sich erstmals in einen Formel-E-Boliden setzen.

Die Formel E fährt in Rom ein rundes Programm auf: Für die Fahrer gab es bereits am Mittwoch ein erstes Highlight. Papst Franziskus empfing an seinem Domizil in Santa Marta eine Delegation der Elektroserie.

Neben Serienchef Alejandro Agag sowie dem ACI-Vorsitzenden Angelo Sticchi Damiani erhielten die Fahrer, Teamvertreter und das offizielle Formel-E-Fahrzeug vor ihrer päpstlichen Audienz einen Segen.

«Für uns ist Rom ein großer Erfolg. Es ist besonders, weil es keine Stadt mit größerer Historie gibt. Wir verbinden hier Geschichte mit Zukunft, das ist ein großartiges Symbol», sagte Agag. Rund 15.000 Karten wurden bislang für die Tribünen entlang der Strecke verkauft, weitere 15.000 Tickets kostenlos vergeben.

Den Fans wird an der Strecke ebenfalls einiges geboten. So wird Motorrad-Legende Max Biaggi am Freitag einige Runden im Demoauto drehen. «Grande Max» gewann von 1994 bis 1997 viermal in Folge den MotoGP-Titel in der Klasse bis 250ccm.

Danach stand er in der Königsklasse als Honda- und Yamaha-Pilot 58 Mal auf dem Podest, gewann allerdings nie einen 500-ccm- oder MotoGP-WM-Titel. 2010 und 2012 holte er schließlich auch den Titel in der Superbike-WM.

Die Fahrt im Elektroauto ist allerdings nicht Biaggis Formel-Premiere. 1999 saß er bereits bei einem Test in einem Ferrari, 2006 in Silverstone in einem Toyota.

In Rom ist der Auftritt Biaggis aber nicht alles, auch Giancarlo Fisichella wird sich ins Formel-E-Demoauto setzen. Der frühere Formel-1-Pilot fuhr von 1996 bis 2009 in der Königsklasse und holte in 229 Rennen drei Siege.

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