MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Daniel Kartheininger: Ein treuer KTM-Kunde

Von Esther Babel
Kartheininger mit Teamchef Freudenberg

Kartheininger mit Teamchef Freudenberg

Seit sieben Jahren ist Kartheininger mit den Motorrädern aus Österreich unterwegs. Vom Red Bull Rookies Cup bis zur Weltmeisterschaft war alles dabei.

Daniel Kartheininger hatte mit der IDM 125 und der Moto3-Klasse nach einem mühsamen Ausflug in die WM-Welt bereits abgeschlossen und versuchte in den letzten beiden Jahren sein Glück in der IDM Superbike mit einer privaten KTM RC 8 R. Doch jetzt ist Kartheininger zurück in der IDM Moto3.

In einer Nacht- und Nebelaktion dockte er wenige Tage vor dem Saisonstart beim Team Freudenberg an, wo er bereits in den Anfängen seiner Karriere drei Jahre unter Vertrag gewesen war.

Möglich wurde der Deal, weil der ursprünglich im Team Freudenberg eingeplante Max Maurischat nach den Testfahrten kurz entschlossen auf ein Supersport-Motorrad umsattelte und weil das Team von Kartheininger zwar den Umstieg von KTM, die nicht in den IDM-Pool einzahlen, auf eine BMW plante, aber kurz vor der Saison noch nichts fix war.

«Doch so ein Markenwechsel braucht Zeit», glaubt Kartheininger, der sein Geld mit dem Vermieten von Parkplätzen verdient. «Und ich bin den ganzen Winter über keinen Meter gefahren.» Die Umstellung von einem Superbike auf die Moto3-KTM läuft noch. Sein erstes IDM-Rennen auf dem Lausitzring beendete Kartheininger zwar mit einem Sturz, doch alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass das Fahrgefühl mit jedem abgespulten Kilometer besser wird.

«Daniel konnte einen Sponsor von früher aktivieren», erklärt Carsten Freudenberg. «Ausserdem gibt die Firma Castrol etwas zur Finanzierung dazu.» Dadurch, dass der Umstieg auf eine BMW S 1000 RR nicht geklappt hat, dürfte Kartheininger der treueste KTM-Kunde sein. Den seit der Saison 2007 ist er auf Fahrzeugen des österreichischen Herstellers unterwegs. Begonnen im Red Bull Rookis Cup, über die IDM 125 bis zur Moto3-WM und wieder zurück in die IDM. Erst in der Klasse Superbike und jetzt in der Moto3-Klasse. Und das alles auf dem jeweils angesagten KTM-Modell.

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