MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kartheininger fährt wieder Moto3

Von Esther Babel
Kartheininger ist zurück.

Kartheininger ist zurück.

Max Maurischat quittiert im Team Freudenberg seinen Job und Daniel Kartheininger kommt aus der Superbike-Klasse zurück in die Moto3.

Bevor die IDM-Saison auf dem Lausitzring richtig los geht, gibt es schon den ersten Fahrerwechsel. Im Team Freudenberg wird ab sofort Daniel Kartheininger die KTM GP 250 pilotieren.

Ursprünglich hatte Max Maurischat seinen Vertrag im Team von Carsten und Michael Freudenberg für die Saison 2013 verlängert. Obwohl der grossgewachsene Hamburger beim IDM-Finale 2013 schon erste Fahrversuche in der IDM Supersport unternahm, entschloss er sich für den Einstieg in die Moto3-Klasse. Doch Testfahrten hatten gezeigt, dass der ADAC Junior Cup Sieger aus dem Jahr 2011 gar nicht mit dem KTM-Renner klar kam.

«Wir waren vor 14 Tagen in Mugello  beim Testen», schildert Teamchef Carsten Freudenberg. «Schon da hat sich Maurischat mit der Umstellung sehr schwer getan und kam nicht auf Zeiten. Der Rückstand war deutlich. Montag dieser Woche haben wir es nochmals beim IDM-Test auf dem Lausitzring probiert, doch er konnte keinerlei Vertrauen zu dem Motorrad aufbauen und der Spass blieb für ihn dann auch auf der Strecke.»

Im gegenseitigen Einvernehmen trennten sich die Wege der beiden Vertragspartner. Ein Anruf bei Daniel Kartheininger genügte. Drei Jahren waren der 20-Jährige und das Freudenberg-Team in der IDM 125 schon ein erfolgreiches Gespann gewesen. Kartheininger überlegte nicht lange und sagte zu. Bereits Montagnacht kam er am Lausitzring an und konnte die KTM schon am Dienstag und Mittwoch Probe fahren. Am Mittwochabend einigte man sich dann auf die Zusammenarbeit für die anstehende Saison.

Für Kartheininger bedeutet dies eine Rückkehr aus der Superbike-Klasse. Dort wollte er ursprünglich wieder mit dem Team Oppermann und der privaten KTM RC 8 R antreten. Da der Hersteller KTM aber nicht in die IDM-Kasse einzahlt, war ein Start mit dem Fabrikat aus Österreich nicht möglich. «Es gab dann wohl die Überlegung, auf BMW umzusteigen», weiss Freudenberg, «aber es gab wohl keine Planungssicherheit.»

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