MotoGP: Marc-Marquez-Show in Argentinien

Valencia: IDM-Piloten mischen in Spanien mit

Von Esther Babel
Max Kappler, Max Enderlein und Luca Grünwald schlagen sich beim vorletzten Lauf zur Spanischen Meisterschaft wacker in der Moto3-Klasse. In Jerez geht es weiter.

Noch vor einer Woche waren auf der Strecke im spanischen Valencia die MotoGP-Piloten um Marc Marquez und Co unterwegs. Nur wenige Tage später waren im Rahmen des vorletzten Events zur Spanischen Meisterschaft CEV die jungen Talente gefragt.

Unter ihnen auch IDM-Moto3-Meister Maximilian Kappler. Ebenso dabei Max Enderlein vom ADAC Sachsen Leistungszentrum und Luca Grünwald, der nach einem Jahr in der IDM Supersport seinen GP-Vertrag im Kiefer Team bereits in der Tasche hat und in Spanien nochmals mit seinem Vorjahres-Team um Carsten und Michael Freudenberg ausrückte.

Kappler sass nach zweimonatiger Pause erstmals wieder auf dem Motorrad. Gegen Ende der Rennen häuften sich die Fahrwerksprobleme. «Das lag aber nicht an meiner Crew», erklärt der IDM-Sieger, «sondern an den im Vorfeld langsameren Rundenzeiten. In der Spanischen Meisterschaft wird deutlich aggressiver gefahren. Aber nicht unfair. Zudem fahren bis zu acht Fahrer auf eine Kurve zu. Da heisst es nur, Durchsetzungsvermögen zeigen.»

In den Rennen wurde Kappler als 22. und 21. abgewinkt. «Ich habe viel gelernt», versicherte er anschliessend. «Nun gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und mich weiter zu verbessern. Das Bike war richtig schnell. Das mit dem Setup ist mein Problem, da ich in den Trainings nie so hart gefahren bin. Danke daher noch einmal an mein Team, die viel Geduld mitbringen und mich immer unterstützen. In Jerez werde ich mich weiter steigern, zumal ich nun mit den ersten Erfahrungen in Spanien antreten kann. Auf alle Fälle muss mein Rückstand zur Spitze geringer werden.»

Max Enderlein, der wie Grünwald vom Team Freudenberg betreut wurde, war im ersten Rennen auf Platz 27 unterwegs, als er stürzte. Im zweiten Lauf sah er das Ziel auf Platz 19.

Luca Grünwald, der 2014 für Kiefer Racing in der Weltmeisterschaft an den Start gehen wird, konnte sich in beiden Läufen gut platzieren. Im ersten Lauf fuhr er als hervorragender Neunter über die Ziellinie und das zweite Rennen beendete er auf dem elften Platz.

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