Formel 1: Ralf Schumacher outet sich

Indy 500 an Helio Castroneves

Von Guido Quirmbach
Statt Knast zum dritten Mal Sieger-Milch: Helio Castroneves

Statt Knast zum dritten Mal Sieger-Milch: Helio Castroneves

Eine Geschichte fürs Märchenbuch. Sechs Wochen nach seinem Freispruch gewinnt Helio Castroneves das Indy 500

Viele Crashs prägten das diesjährige Indy 500. Bereits in der ersten Kurve war das Rennen für Mario Moares, der mit Marco Andretti kollidierte. Der Enkel von Mario ging zwar nochmals kurz ins Rennen, dann war aber ebenfalls Feierabend.

Weitere prominente Opfer der Mauer waren Tony Kanaan, Justin Wilson, und Robert Doornbos. Ryan Hunter-Raey. Victor Meira klagte nach einer Kollsion über Rückenschmerzen und musste ins Hospital von Indianapolis gebracht werden.

Die Ganassi-Piloten waren am Anfang stark, gegen Ende konnten aber weder Franchitti noch Dixon das Tempo der Penske mitgehen. Es ist das alte Erfolgsgeheimnis von Indy, das Auto muss in der Schlussphase gut sein.

Helio Castroneves und Ryan Briscoe dominierten dann die Schlussphase, doch der letzte Stopp beim Australier ging schief. Der Brasilianer, vor zwei Monaten noch näher am Gefängnis als am dritten Indy-Sieg, lies nichts mehr anbrennen und siegte am Ende überlegen vor Dan Wheldon und Danica Patrick.

In alter Manier krabbelte der Brasilianer sehr zum Unwillen der Organisatoren mit seinen Mechanikern auf die Zäune und lies sich von der Menge feiern.

Castroneves war sichtlich bewegt und konnte erst nach wenigen Minuten interviewt werden. Wobei sich seine Worte auf eine Dankeshymne an die amerikanische Nation reduzierten. Es war der 15. Indy-Sieg für das Team von Roger Penske.

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