MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Marcel Schrötter (6.): «Jede Verletzung schränkt ein»

Von Waldemar Da Rin
Marcel Schrötter hat noch Schmerzen

Marcel Schrötter hat noch Schmerzen

Trotz Operation am linken Fuß vor wenigen Tagen präsentierte sich Marcel Schrötter am ersten Trainingstag der Moto2 in Le Mans als Sechster in guter Verfassung. Als perfekt würde er seinen Zustand aber nicht beschreiben.

Bereits vor dem Jerez-GP hatte sich Marcel Schrötter beim Trial-Training zwei Zehen und zwei Mittelfußknochen links gebrochen. Der Intact-Pilot biss in Spanien auf die Zähne und erkämpfte sich immerhin einen WM-Punkt. Erst anschließend wurde der Bruch mit Schrauben fixiert. Den ersten Trainingstag der Moto2 in Le Mans beendete der Bayer auf der sechsten Position – Schmerzen hatte er dennoch.

«Die OP ist erst eine Woche her. Es ist schon klar, dass es noch schmerzt. Es geht mir aber schon recht gut und ehrlich gesagt bin ich auch recht zufrieden», sagte Schrötter gegenüber SPEEDWEEK.com «Jede Verletzung schränkt einen etwas ein. Ich gehe davon aus, dass ich das Wochenende gut überstehen werde.»

Kalex-Pilot Schrötter büßte am Freitag in 1:36,754 min nur 0,2 sec auf die Tagesbestzeit ein, überraschend gefahren von KTM-Ass Brad Binder.

«KTM war letztes Jahr Vizeweltmeister, im Training waren sie aber oft im Nirgendwo. Es liegt schon auch an den Fahrern, wenn die Performance im Training mal nicht stimmte. Der Binder zeigt im Rennen aber auch, dass er in die Top-6 fahren kann», meinte Schrötter. «Ich muss auf mich selbst schauen und da sehe ich weitere Kalex vor mir. Wir haben also noch etwas zu tun, denn momentan fühle ich mich noch nicht richtig wohl.»

«Wenn KTM jetzt in Schwung kommt, ist das für uns auch nicht so schlecht. Baldassarri hat in der WM schon einen ordentlichen Vorsprung und wenn noch weitere Piloten vorne mitfahren können, wäre das für alle gut. Mir ist es egal, ob das mit KTM, Speed-up oder Kalex passiert. Wir machen unser Ding.»

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