MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Enea Bastianini (Kalex/3.): «Einholen war unmöglich»

Von Maximilian Wendl
Kalex-Pilot Enea Bastianini beendete das Moto2-Rennen in Losail auf dem dritten Platz. Im Kampf mit den Rivalen hatte er Spaß, aber das Tempo von Tetsuta Nagashima konnte er in Katar nicht mitgehen.

Enea Bastianini startete im Flutlicht-GP von Doha von Platz 3 und kam nach 20 Runden auch als Dritter wieder über die Ziellinie beim ersten Moto2-Rennen des Jahres. «Wenn man einen guten Startplatz hat, dann ist das Rennen leichter. Ich stand in der ersten Reihe und hatte es deswegen einfacher», sagte der Italiener, der glücklich über den zweiten Moto2-Podestplatz seiner Karriere war. Er hatte sichtlich Spaß auf der Strecke und kämpfte mit seinen Rivalen um jeden Zentimeter auf dem Asphalt.

«Es war sehr knapp, aber am Ende habe ich es auf das Podium geschafft», freute sich Bastianini. Der Fahrer des Italtrans Racing Teams habe auf dem 5,380 Kilometer langen Losail International Circuit hart gepusht, aber in den letzten drei Runden sei es extrem hart gewesen.

Der 22-Jährige aus Rimini staunte nicht schlecht über das Tempo, das Rennsieger Tetsuta Nagashima (Red Bull KTM Ajo) vorgab: «Er war so unglaublich schnell. Es war unmöglich, ihn einzuholen.» Am Ende betrug der Rückstand auf Nagashima 1,559 sec.

Während andere Fahrer über den Vorderreifen klagten, hatte der Italiener keine Probleme: «Der Reifen hat sich gut angefühlt. Ich hatte guten Kontakt zum Asphalt, das war in Ordnung.»

Ergebnis Katar-GP, Moto2:

1. Nagashima, Kalex, 22 Runden in 40:00,192
2. Baldassarri, Kalex, + 1,347 sec
3. Bastianini, Kalex, + 1,428
4. Roberts, Kalex, + 1,559. 5. Gardner, Kalex, 1,901. 6. Navarro, Speed Up, + 2,381. 7. Schrötter, Kalex, + 4,490. 8. Canet, Speed Up 9. Vierge, Kalex. 10. Lüthi, Kalex, + 8,904. 11. Bendsneyder, NTS 12. Bezzecchi, Kalex. 13. Di Giannantonio, Speed Up. 14. Dixon. 15. Manzi, MV Agusta. – Ferner: 23. Raffin, NTS, + 34,664.

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