MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Moto2: Andrea Iannone ist zuversichtlich

Von Oliver Feldtweg
Andrea Iannone beim Sieg in Jerez 2011

Andrea Iannone beim Sieg in Jerez 2011

Der Italiener Andrea Iannone trauert dem verpassten Spitzenplatz von Portugal nach und will in Le Mans alles besser machen.

Spektakuläre Aufholjagden sind inzwischen zum Markenzeichen des italienischen Moto2-Piloten Andrea Iannone aus dem Speed Master-Team geworden. Zuletzt preschte er in Estoril vom 14. Startplatz an Gegnern wie Simón und Bradl vorbei an die Spitze, ehe er vier Runden vor Schluss stürzte, sich aufrappelte und als 13. noch drei WM-Punkte sicherstellte.

Doch Iannone, der in Katar Zweiter war und in Jerez gewann, liegt in der WM jetzt 13 Punkte hinter Stefan Bradl an zweiter Stelle. «Es tut mir leid für das Team, wie die letzten Runden in Portugal abgelaufen sind», erklärte Iannone. «Das Hauptproblem war für mich der schlechte Startplatz. Es war eine schwierige Aufgabe, all diese Fahrer zu überholen. Noch dazu ist Estoril eine Strecke, auf der das Überholen eine schwierige Sache. Ausserdem hatte ich auf der Start/Ziel-Geraden einige Nachteile, weil ich beim Rausbeschleunigen aus der Zielkurve verloren habe.»

Das Ziel für den Titelanwärter, der jetzt eine Suter MMXI fährt und für das Team von Rossi-Freund Uccio Salucchi fährt, liegt auf der Hand. «Ich muss in Le Mans und bei den Rennen danach einen besseren Startplatz erobern», ist sich Iannone bewusst. «Wir müssen das Motorrad bis zum Qualifying besser abgestimmt haben. Bradl ist WM-Leader. Aber es sind erst drei Rennen gelaufen. Ich bin zuversichtlich. Denn wir haben bewiesen, dass wir konkurrenzfähig sind, wenns drauf ankommt.»

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