MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tom Lüthi: Le-Mans-Spezialist schon in Topform

Von Oliver Feldtweg
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Tom Lüthi machte die Gegner mit der zweitbesten Zeit am Freitag sprachlos. Er biss auf die Zähne und büsste nur 0,371 Sekunden ein.
Mit einer fahrerisch und kämpferisch beispielhaften Leistung erkämpfte Interwetten-Suter-Pilot Tom Lüthi (26) im zweiten Moto2-Training in Le Mans den grossartigen zweiten Platz. Mit 1:38,654 min büsste er nur 0,371 Sekunden auf die Bestzeit von Scott Redding (Kalex) ein.



Lüthi spulte im zweiten Training insgesamt 17 Runden ab, in der 16. Gelang ihm seine persönliche Bestzeit. Dabei hat der Schweizer weiter mit starken Schmerzen im rechten Ellbogen zu kämpfen, die harten Bremszonen von Le Mans sind eine besonders hohe Belastung für seinen mitgenommenen Arm.

Lüthis Gefühle im Hinblick aufs Rennen am Sonntag sind deshalb auch gemischt: Einerseits ist Le Mans eine seiner Lieblingsstrecken, hier hat er drei seiner insgesamt sieben GP-Siege gefeiert. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Tom erstmals 2013 eine komplette Renndistanz in vollem Tempo durchstehen kann.

«Heute war ein Super-Tag – unglaublich! Wir haben die richtigen Änderungen gemacht für die letzten Runden, ich bin nochmals auf die Strecke hinausgefahren, und dann hat im entscheidenden Moment alles gepasst. Hier in Le Mans bin ich schon immer gut klar gekommen. Das Bremsen ist krass hier, was mir besonders gefällt, doch gleichzeitig macht es mir auch ein bisschen Sorgen, vor allem, wenn ich an die Renndistanz denke», gab Lüthi zu.

«Ich habe jetzt schon Probleme, ein paar Runden lang hart am Limit zu fahren. Mit dem Arm habe ich immer noch ein riesiges Handicap. Die Schmerzen sind einfach da, vor allem in den Weichteilen, der Gelenkkapsel und den Bändern, die hier besonders gestresst werden. Nach dem Jerez-GP ging es zwar weiter vorwärts mit der Heilung, ich konnte gut trainieren und habe jetzt mehr Kraft und Stabilität, vor allem in der Schulter. Doch die Schmerzen sind weiter ein großes Problem. Bei nassen Bedingungen wären die Belastungen geringer, weil weniger hart gefahren wird. Dafür steigt das Sturzrisiko. Deshalb ist es mir lieber, wenn es am Sonntag trocken ist!»

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