MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Weltmeister Tito Rabat: «Ich musste Druck machen»

Von Kay Hettich
Tito Rabat liess sich weltmeisterlich feiern

Tito Rabat liess sich weltmeisterlich feiern

Er war der dominierende Fahrer der Saison und wurde in Sepang verdienter Weltmeister der Moto2-WM. MarcVDS-Pilot Tito Rabat über seinen Triumph.

Zehn Poleposition, sieben Rennsiege, zweimal Zweiter, vier dritte Ränge dreimal Vierter in den bisher 17 Rennen – Kalex-Pilot Tito Rabat war der schnellste und vor allem konstanteste Rennfahrer der Moto2-Saison 2014. In Sepang löste der 25-Jährige seinen Vorgänger Pol Espargaro als Weltmeister ab.

«Ich habe stark angefangen. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe», sagt der Spanier trotz seines Triumphs selbstkritisch. «Nach Argentinien, in Jerez und Le Mans, hat Kallio Punkte auf mich aufgeholt. Danach habe ich zu mir selbst gesagt: 'Tito, du musst Druck machen'. Ich habe gut reagiert. Dann kam ich nach Brünn und es war ein komisches Gefühl. Ich wusste, dass ich mich nur auf mich konzentrieren und fahren konnte. In Silverstone fuhr ich das beste Rennen meines Lebens, ich habe mich in dem Rennen nie müde auf dem Motorrad gefühlt. Ich hatte einfach Spaß und das Adrenalin strömte nur so durch den Körper.»

«Danach habe ich mich im Kopf etwas umgestellt. In Misano wusste ich, dass es noch nicht geschafft ist», schildert Rabat weiter. «Bei meinem Heimrennen in Aragon war der Druck für mich etwas zu hoch, wie in Jerez. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich Druck rausnehme, habe jeden Tag dazugelernt. Danach habe ich angefangen, einfach an den Titel zu denken, die Idee war, einfach keine Punkte zu verlieren.»

Rabat verschreibt sich total dem Rennsport, sitzt in jeder freien Minute auf einem Motorrad. Auf seiner Trainingsstrecke in Almeria kennt er jeden Winkel in und auswendig. Mit Marc und Alex Marquez trainiert er viel Dirt-Track. «Ich arbeite hart, denn ich will das», kommentierte Rabat. «Das will ich in meinem Leben. Hierher kommen, Rennen gewinnen, Titel holen. Das Training mit Marc, das Training mit Alex, macht mir Spaß. Ich war auch einen Tag auf der Ranch von Valentino und hatte dort richtig Spaß. Ich mache das alles so und ich will mehr.»

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