Superbike-WM: Ducati fährt in eigener Welt

Louis Rossi: «Es war verrückt»

Von Sharleena Wirsing
Rossi hatte mit lockerem Auspuff zu kämpfen

Rossi hatte mit lockerem Auspuff zu kämpfen

Nach dem Sieg bei seinem verregneten Heimrennen in Le Mans mischte Louis Rossi vom Racing Team Germany auch in Barcelona kräftig an der Spitze mit und verpasste nur knapp das Podium.

Louis Rossi lieferte sich in der achtköpfigen Spitzengruppe einen spannenden Kampf um die Führung. «Ich war an der Spitze vor Viñales, aber er konnte mich einholen und an mir vorbeigehen. Danach folgte ich ihm, aber wir waren nicht schnell genug, um dem Rest des Feldes davonzufahren. Sie schlossen auf, Cortese überholte mich und Viñales konnte seine Führung ausbauen», beschreibt der Franzose die Anfangsphase.

Im letzten Drittel des Rennens machte sich der Auspuff von Louis Rossi selbstständig und ragte bei jeder Bewegung am Heck der FTR-Honda in eine andere Richtung. «Danach war es wie im Krieg, denn wir waren eine grosse Gruppe und jeder wollte die Führung übernehmen. Es war komplett verrückt. Nach der Hälfte des Rennens hatte ich ein gutes Gefühl für den Hinterreifen, besonders beim Beschleunigen. So entschied ich mich, die Führung zu übernehmen und zu versuchen, wegzufahren. Doch plötzlich löste sich der Auspuff und ich verlor etwas meine Konzentration. Ich versuchte herauszufinden was los ist. Dann habe ich versucht zurück zu kommen und weiter zu kämpfen.»

«Das Ziel war es, einen guten Start zu machen und eine vordere Platzierung zu erreichen.» Diese Vorgabe konnte Luis Rossi mit Rang 4 erfüllen und zufrieden sein: «Die vierte Position ist sehr gut und jetzt wissen wir, dass wir um das Podium kämpfen können. Das ist grossartig.»

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