MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Isaac Viñales (Rang 2): Der Name bürgt für Qualität

Von Isabella Wiesinger
Das Podest in Mugello: Links Isaac Viñales mit Sieger Romano Fenati (re.)

Das Podest in Mugello: Links Isaac Viñales mit Sieger Romano Fenati (re.)

Im Vorjahr galt Isaac Viñales als hoffnungsloser Fall, er wurde nur WM-17. mit 47 Punkten. Jetzt hat er bei Calvo-KTM in sechs Rennen schon 64 Punkte erbeutet.

Der spanische Calvo-KTM-Moto3-Fahrer Isaac Viñales (Platz 3 in Le Mans!) schaffte beim Mugello-GP ein grossartiges Comeback – von Startplatz 12 auf Rang 3 im Rennen. Und als er die führende Gruppe erreichte, kämpfte er bis zur letzten Kurve tapfer um den Sieg, wobei er auf dem siebten Platz in die letzte Runde fuhr, mit nur einem kleinen Rückstand auf den späteren Sieger Romano Fenati.

Viñales, der Cousin von 2013-Weltmeister Maverick, wurde wegen einer schnelleren besten Runde vor Alex Rins klassifiziert, da sie die Ziellinie zur genau gleichen Zeit überfuhren. Das Fotofinish-Resultat war das engste, dass es in der kleinen Klasse je gegeben hat. Isaac kam 0,10 sec hinter Fenati ins Ziel, Rins 0,11 sec.

Nach dem Rennen kommentierte der Fahrer des Calvo-Teams: «Wir haben versucht, um den Sieg zu kämpfen, aber wir haben es einfach nicht geschafft. Wir haben vorher mit dem Team darüber gesprochen. Wir wussten: Wer auch immer in der letzten Runde Zweiter oder Dritter in letzten Kurve ist, wird wohl das Rennen gewinnen. Das sind kleine Abstände, aber alles verlief nach Plan. Es ist wichtig wieder auf dem Podium zu stehen; das Rennen war grossartig. Ich mag diese Fights, es ist viel besser, als das Rennen alleine zu fahren. Wir haben jetzt zwei Podiumsplätze nacheinander. Genau so muss es zu Hause in Barcelona weitergehen.»

«Es war ein sehr schwieriges Rennen, da alle Spitzenfahrer in derselben Gruppe waren. Auf den Geraden gab es viele Überholmanöver. In der letzten Runde habe ich alles gegeben und den zweiten Platz errungen. Ich habe einen kleinen Vorsprung auf Rins herausgeholt. Fenati hat gewonnen, aber ich bin sehr glücklich», räumte der WM-Fünfte ein, der den viel höher eingeschätzen Alex Márquez in der WM hinter sich gelassen hat.

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