MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

WM-Leader Jack Miller: «Bremsstabilität verbessert»

Von Jordi Gutiérrez
Für Jack Miller läuft es derzeit rund: WM-Führung in der Moto3-Klasse, ein Angebot für die Königsklasse und ein erfolgreicher Test in Mugello.

Wie SPEEDWEEK.com nach dem Mugello-GP berichtete, hat Jack Miller eine konkrete Anfrage der Honda Racing Corporation für die MotoGP-WM erhalten. Die HRC-Manager Shuhei Nakamoto und Livio Suppo wollen ihn mit einem Vier-Jahres-Vertrag in die Königsklasse locken.

Seit Millers australischem Landsmann Garry McCoy, der 1998 von der 125-ccm-Maschine auf das 500-ccm-Monstrum wechselte, hat diesen direkten Aufstieg in die Königsklasse kein anderer GP-Fahrer mehr gewagt. Miller könnte sich bereits 2015 mit den MotoGP-Stars wie Marc Márquez, Valentino Rossi und Jorge Lorenzo messen.

In Mugello absolvierte der begehrte Moto3-WM-Leader nun einen Test für Reifenhersteller Dunlop. «Es lief nicht schlecht, wir konnten viele verschiedene Dinge testen. Der Test war positiv, auch wenn wir nicht ganz das erreicht haben, was wir uns vorgenommen hatten. Unsere Grundabstimmung ist ziemlich gut und ich freue mich bereits auf Barcelona, denn ich mag diese Strecke sehr.»

Miller ist als Spätbremser bekannt. «Beim Test in Mugello haben wir an der Bremsstabilität für schnelle Kurve wie die letzte in Barcelona gearbeitet. Wir hatten nicht viele neue Teile, aber eine neue Schwinge und einige Kleinigkeiten. Daher haben wir komplett verschiedene Set-ups versucht und die Geometrie der Maschine verändert. Ich habe nicht allzu viele Runden gedreht und meine Zeit lag bei 1:58,0 min. Das ist nicht schlecht, aber ich kann schneller sein.»

Im Gesamtklassement der Moto3-WM hat Miller trotz seines Sturzes in Mugello noch fünf Punkte Vorsprung auf Romano Fenati. «Nach dem Sturz bin ich natürlich noch enttäuscht, aber ich führe weiterhin die WM-Tabelle an. Zudem folgen nun Strecken wie Barcelona, Assen und der Sachsenring, die ich sehr mag. Dort wird es besser laufen.»

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