MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Vize-WM Miguel Oliveira: «Mehr konnte ich nicht tun»

Von Kay Hettich
Miguel Oliveira machte es mit dem Sieg in Valencia spannend

Miguel Oliveira machte es mit dem Sieg in Valencia spannend

Am Ende machte Miguel Oliveira noch einmal richtig spannend. Dem schon längst als Moto3-Weltmeister gehandelte Danny Kent rückte der KTM-Pilot mit dem Sieg beim Saisonfinale in Valencia dicht auf die Pelle.

Während Kent zuletzt die erforderliche Nervenstärke zu fehlen schien, mauserte sich Miguel Oliveira seit Misano zum stärksten Moto3-Pilot im Feld. Durch Siege in Aragón, auf Phillip Island, Sepang und Valencia sowie zwei zweite Ränge in San Marino und Motegi verkürzte der Portugiese im Red Bull KTM Ajo-Team auf nur noch sechs Punkte Rückstand auf den WM-Leader. Doch ein neunter Rang reichte dem Leopard-Piloten zum Gewinn der Moto3-WM.

So fühlte sich Oliveira am Ende trotz des Sieges wie ein Verlierer. «Ich habe getan was ich konnte. Mehr als 25 Punkte bei diesem Rennen konnte ich nicht holen, also kann zufrieden mit meiner Leistung sein», sagte der 20-Jährige zerknirscht. «Ich glaube auch, wir lieferten uns überhaupt keinen Richtung Fight um den Titel, denn in der ersten und zweiten Saisonhälfte dominierten jeweils zwei verschiedene Piloten. Ich muss letztendlich mit dem zweiten Rang zufrieden sein. Ich muss meinem Team danken, denn insbesondere als wir schwere Zeiten durchmachen mussten, haben sie immer zu mir gehalten. Und KTM hat mir ein tolles Bike gegeben, womit ich einige Rennen gewinnnen konnte.»

Dennoch wird Oliveira für 2016 die Marke wechseln und übernimmt den Platz von Weltmeister Kent bei Leopard Racing.

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