MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Avintia Ducati-Piloten auf den Rängen 4 und 5

Von Helmut Ohner
Vier Runden vor Schluss schnappte Hector Barberá seinen Teamkollegen Loris Baz

Vier Runden vor Schluss schnappte Hector Barberá seinen Teamkollegen Loris Baz

Wie schon beim GP von Tschechien in Brünn sahen die beiden Avintia Ducati-Piloten Héctor Barberá und Loris Baz auf den Plätzen 4 und 5 die Zielflagge, dieses Mal allerdings in geänderter Reihenfolge.

Schon beim Großen Preis von Tschechien sorgten Héctor Barberá und Loris Baz für das beste Resultat in der Geschichte des Teams von Avintia Ducati. Damals war bei ähnlichen unwirtlichen Bedingungen wie dieses Mal beim GP von Malaysia Baz vor seinem Teamkollegen auf Platz 4 durchs Ziel gebraust. Der Franzose hatte damals eine Podiumsplatzierung nur knapp verfehlt.

Beim vorletzten MotoGP-Rennen der Saison egalisierten die beiden Avintia Ducati-Piloten dieses für ein Privatteam großartiges Ergebnis, allerdings behielt dieses Mal Barberá, der in Motegi und Phillip Island die Werks-Ducati des verletzten Andrea Iannone mit wenig Erfolg gesteuert hatte, knapp die Oberhand. Am Zielstrich trennte beide nur 1,437 Sekunden.

«Dieser vierte Platz ist das beste Resultat in meiner MotoGP-Karriere», freute sich der 29-jährige Spanier. «Nach zwei schwierigen Rennen in Japan und Australien habe ich wieder ein Erfolgserlebnis gebraucht. Jetzt kann ich mit viel Selbstvertrauen in mein Heimrennen in Valencia gehen. Ich freue mich aber auch für meinen Teamkollegen, der ein solches Spitzenergebnis noch dringender benötigt hat. Wir haben erneut gezeigt, dass man auch mit altem Material mit viel Anstrengung und großer Leidenschaft viel erreichen kann.»

«Vor dem Rennen habe ich um Regen gebetet, weil ich dieses Jahr im Trockenen nicht wirklich überzeugen konnte», gestand Loris Baz. «Das Duell mit Hector hat richtig Spaß gemacht. Als die Strecke trockener wurde, hat mein Hinterreifen überhitzt und ich musste Hector ziehen lassen. Die letzten Wochen waren nicht einfach für mich. Jetzt kann ich zufrieden die Heimreise antreten. Dieser fünfte Platz gibt meiner Moral einen mächtigen Schub und ich werde beim letzten Saisonrennen noch härter an mir arbeiten.»

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