MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Claudio Domenicali (Ducati): «Wir sind sehr stolz»

Von Andreas Gemeinhardt
Danilo Petrucci, Claudio Domenicali und Andrea Dovizioso (v.l.)

Danilo Petrucci, Claudio Domenicali und Andrea Dovizioso (v.l.)

Claudio Domenicali, CEO der Ducati Holding, zeigte sich aufgrund des Sieges von Andrea Dovizioso und dem dritten Platz von Danilo Petrucci beim Grand Prix von Italien in Mugello zufrieden und stolz.

Werkspilot Andrea Dovizioso mit seinem Sieg und Danilo Petrucci (Team Octo Pramac Yakhnich) auf dem dritten Rang bescherten Ducati bei Großen Preis von Italien in Mugello gleich zwei Podiumsplatzierungen. Dementsprechend groß ist die Freude auch in der Ducati-Chefetage.

«Es ist alles sehr schwierig zu beschreiben, es ist ein außergewöhnlicher Mix von Emotionen, der mich im Augenblick bewegt», gestand Claudio Domenicali, CEO der Ducati Holding, gegenüber MotoGP.com. «Wir sind sehr stolz, denn alle Mitarbeiter unserer Crew haben hart dafür gearbeitet und diesen Erfolg dadurch erst ermöglicht.»

«Da wir in Italien eine große Auswahl an talentierten Fahrern zur Verfügung haben, besteht für uns die Möglichkeit, italienische Fahrer auf einem italienischen Fabrikat in das Rennen zu schicken. Und genau das gab unserem Heimrennen am Sonntag dieses einzigartige Flair. Für uns alle war das ein sehr besonderer Tag.»

«Danilo Petrucci ist ein netter Kerl. Ich war glücklich, als ich ihm am Wochenende zusah und registrierte, wie schnell er war. Dieses unglaubliche Resultat ist nicht nur sehr wichtig für ihn, sondern für uns alle bei Ducati. Es gab hin und wieder Diskussionen um seine Verpflichtung, da er so groß und schwer ist. Aber ich denke, nun können wir die Sponsoren leichter von ihm überzeugen.»

«Jorge Lorenzo hat inzwischen auch eine viel positivere Ausstrahlung. Er ist ein richtiger Champion. Ich bin ganz sicher, dass es seinem Team gelingen wird, ihm genau das Bike aufzubauen, das er benötigt, um den Kampf um die Podiumsplätze aufnehmen zu können. Und genau dort wollen wir ihn in naher Zukunft sehen. Es ist nicht immer einfach, aber wir werden auch niemals aufgeben, unsere Ziele zu verfolgen.»

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