MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Marc Márquez: Die Zahlen sprechen für ihn

Von Frank Aday
Marc Márquez

Marc Márquez

Vier Rennen vor dem Saisonende liegt Marc Márquez in der MotoGP-Gesamtwertung 16 Punkte vor Andrea Dovizioso. Die Statistik spricht für Márquez als MotoGP-Weltmeister 2017.

Marc Márquez hat vier Rennen vor dem Saisonende die WM-Führung in der Königsklasse inne. Der Spanier aus dem Repsol-Honda-Team hat sich durch seinen Sieg in Aragón einen Vorsprung von 16 Punkten auf Andrea Dovizioso geschaffen, Maverick Viñales liegt bereits 28 Zähler zurück. Rein rechnerisch haben auch Dani Pedrosa mit 54 und Valentino mit 56 Punkten Rückstand noch eine Chance auf den MotoGP-Titel.

Seit das aktuelle Punktesystem 1993 eingeführt wurde, gab es lediglich zwei Situationen, in denen der WM-Führende vier Rennen vor Schluss nicht Weltmeister wurde.

1998: Als Max Biaggi nach dem Brünn-GP vier Punkte vor Mick Doohan lag, letztlich jedoch der Australier mit 52 Punkten Vorsprung den Titel gewann. Biaggi erzielte in den letzten vier Rennen nur 35 Punkte, während Doohan alle Läufe gewann.

2015: Als Valentino Rossi den Aragon-GP mit 263 Punkten und 14 Zählern Vorsprung auf Yamaha-Teamkollege und Titelherausforderer Jorge Lorenzo verließ, Lorenzo in Valencia jedoch den Titel mit fünf Punkten Vorsprung gewann.

Der Dritte im Bunde gewinnt nie: Während die Vergangenheit für Márquez spricht, lassen die Zahlen Viñales dagegen alt aussehen. Denn bislang konnte der vier Rennen vor Schluss WM-Dritte noch nie den Titel gewinnen.

Ein weiterer Punkt, der für Márquez spricht: Immer wenn Márquez als Führender in die Übersee- Rennen ging, gewann er auch den Titel. Márquez verlor 2017 nur einmal die WM-Führung, als er nach einem Motorschaden in Silverstone ausschied.

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