MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

GP-Rookie Jordi Torres: «Nicht den Mut, anzugreifen»

Von Isabella Wiesinger
Jordi Torres in Buriram

Jordi Torres in Buriram

Die Reale Avintia Ducati-Piloten Xavier Simeon und Jordi Torres gingen beim ersten MotoGP-Rennen in Thailand leer aus. Nur Tom Lüthi, der verletzte Pol Espargaro und der gestürzte Nakagami kamen hinter ihnen ins Ziel.

Beide Avintia-Piloten meinten nach der GP-Premiere in Buriram, die schwierigste Aufgabe sei gewesen, das Rennen in der tropischen Hitze zu fahren. Die Lufttemperatur betrug über 32 Grad Celsius, die Strecke war über 50 Grad heiß.

Xavier Simeon und Jordi Torres fuhren fast das ganze Rennen über gemeinsam. An manchen Stellen kam Torres nahe an seinen Teamkollegen heran, was Simeon dazu veranlasste, das Gas noch mehr aufzudrehen und wieder eine Lücke aufzufahren. Der Belgier fuhr auf Rang 19 ein bisschen mehr als zwei Sekunden vor Torres über die Ziellinie.

In der MotoGP-Weltmeisterschaft liegen sie mit null Punkten auf den Gesamträngen 27 und 28.

Xavier Simeon (19.): «Ich muss zugeben, dass ich wieder einen schlechten Start hingelegt habe, deshalb konnte ich in den ersten paar Kurven nicht so angreifen, wie ich gewollt hätte. Abgesehen davon war das Rennen nicht so schlecht. Ich habe versucht einen steten und schnellen Rhythmus zu halten, aber die Abnutzung des Hinterreifens auf der linken Seite war stärker als erwartet. Deshalb war es schwierig, den Grip bis zum Ende zu behalten. Das Team hat während des ganzen Wochenendes großartige Arbeit geleistet und wir konnten einen großen Schritt in die richtige Richtung machen. Wir haben leider keine Punkte gesammelt, weil wir von zu weit hinten gestartet sind. Insgesamt war das Wochenende aber ziemlich positiv – ich glaube, dass das mein bestes Rennen in dieser Saison war.»

Jordi Torres (20.): «Das Rennen war ganz okay, weil ich es geschafft habe, in der Hitze ein wirklich schwieriges Rennen zu Ende zu fahren. Die Reifen waren komplett anders als die, welche ich gewohnt bin, sie nützen sich ganz anders ab. Ich musste lernen, den Spritverbrauch zu kontrollieren und die Motor-Mappings zu wechseln, wenn die Ansage auf dem Pitboard kam. Und ich musste vorsichtiger Gas geben... Viele Sachen waren neu und deshalb konnte ich nicht so fahren, wie ich gern gewollt hätte. Ich konnte nicht mein ganzes Talent nutzen, weil ich nach einem Programm gefahren bin. Ich bin nahe an ein paar andere Fahrer herangekommen, das war mein Plan. Am Schluss konnte ich mich an Xavi anhängen. Ich hatte nur nicht den Mut, ihn anzugreifen.»

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