MotoGP: Marc Marquez über seinen Fehler

Alberto Puig: «Marc Márquez ist stärker denn je»

Von Otto Zuber
Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig

Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig

Alberto Puig zieht nach dem schwierigen dritten Saisonlauf auf dem Circuit of the Americas keine positive Bilanz. Der Repsol-Honda-Teammanager betont aber auch: «Das Positive ist, dass Marc Márquez unverletzt blieb.»

Das dritte Rennwochenende der Saison in Texas verlief für das Honda-Werksteam so gar nicht nach Plan: Weder Champion und Austin-Dauersieger Marc Márquez noch sein Teamkollege Jorge Lorenzo kamen auf dem Circuit of the Americas ins Ziel. Für den Weltmeister war der GP noch vor Ablauf der ersten Rennhälfte gelaufen. In der neunten Runde rutschte er in der zwölften Kurve von der Piste und beendete damit seine unglaubliche USA-Siegesserie. Für Lorenzo war das Rennen nach zehn Runden vorbei, weil er sein Bike mit technischen Problemen abstellen musste.

Alberto Puig erklärt denn auch rückblickend: «Die Bilanz ist eindeutig und sie fällt nicht positiv aus, denn wir haben keine Punkte holen können. Andererseits war Marc zwei Schritte voraus, als er noch auf der Strecke war. Das gibt uns den Mut, um weiter hart zu arbeiten und hohe Erwartungen zu hegen. Derzeit wissen wir noch nicht, was mit Jorges Bike los war. Wir brauchen etwas Zeit, um das Problem zu verstehen.»

Der Repsol-Honda-Teammanager fügt zusammenfassend an: «Positiv ist, dass Marc sich nicht verletzt hat. Er ist stärker denn je, und das hat er in den vergangenen Rennen bewiesen. Negativ ist natürlich, dass wir in Austin keine frischen WM-Punkte holen konnten.» Und er verrät: «Die Strategie für Marc lautete, gleich nach dem Start wegzuziehen, was er auch tat. Doch dann verlor er die Kontrolle über die Front. Die Strategie war aber dieselbe wie in Argentinien. Aber solche Dinge passieren manchmal, das gehört zum Rennfahren dazu.»

Bei Lorenzo lautete das Ziel, einen Top-Ten-Platz einzufahren. «Aber in den ersten beiden Rennrunden war er nicht wirklich schnell», bedauert Puig. «Sobald er aber einen Rhythmus halten konnte, kam er nach vorne. Doch dann wurde er leider von diesem Problem gebremst, das wir noch nicht ganz verstehen.»

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