MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Carlo Pernat: «Valentino Rossi war grossartig»

Von Otto Zuber
Valentino Rossi und Alex Rins ernten nach dem Austin-GP viel Lob von Carlo Pernat

Valentino Rossi und Alex Rins ernten nach dem Austin-GP viel Lob von Carlo Pernat

MotoGP-Insider Carlo Pernat hat nach dem Texas-GP viel Lob für Sieger Alex Rins und Altmeister Valentino Rossi. Er ist sich sicher: «Valentino hat einmal mehr bewiesen, dass er die Nummer 1 bei Yamaha ist.»

Für MotoGP-Insider Carlo Pernat gibt es nach dem dritten WM-Lauf auf dem Circuit of the Americas vor allem zwei Fahrer, die eine Lobeshymne verdient haben: Für Sieger Alex Rins und den zweitplatzierten Valentino Rossi hat der Manager von Andrea Iannone nur nette Worte. In seiner «GPOne.com»-Rennanalyse erklärt er rückblickend: «Valentino war grossartig. Es hätte sein Rennen werden können, aber er traf auf einen genauso grossartigen Alex Rins.»

Pernat ist sich sicher: «Rossi hat einmal mehr bewiesen, dass er die Nummer 1 bei Yamaha ist.» Und er bedauert: «Zu schade, dass ihm am Ende noch ein Fehler unterlaufen ist. Das sieht ihm gar nicht ähnlich. Er hätte vielleicht etwas länger warten müssen. Aber er ist und bleibt eine Bestie, ein geborener Rennfahrer, und das trifft auch auf Alex Rins zu.»

«Selbst wenn er mal weiter hinten starten muss, kann man sagen, dass er im Rennen immer mit den Stärksten mithalten kann», sagt Pernat über den Austin-Sieger, der auf dem texanischen Rundkurs seinen ersten GP-Triumph in der höchsten WM-Klasse erobern konnte. «Er hat mit einem Team, das über weniger Budget verfügt als Honda und Yamaha, einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht und sich auch mental weiterentwickelt. Dabei profitierte er auch von der Erfahrung eines Davide Brivio. Suzuki hat zur alten Stärke zurückgefunden.»

Mit Blick auf dem Champion Marc Márquez, der seine unglaubliche US-Siegesserie durch einen Crash beendet hat, sagt der ehemalige Aprilia-Manager: «In Austin war Marc Márquez erneut wie ein Ausserirdischer unterwegs, aber er war zu sorglos. Viele dachten, dass er locker gewinnen würde, aber dann kam dieser dumme Crash. So läuft es im Rennen manchmal. Er ist immer noch ein Ausnahmekönner, aber an Hondas Stelle würde ich mir angesichts der vielen Ausfälle dennoch Sorgen machen. Ich hoffe sehr, dass man bei der Weiterentwicklung des Motors die Fahrbarkeit nicht verschlechtert hat.»

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