MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Starker Wind am Sonntag: Verschiebung auf Montag?

Von Günther Wiesinger
Carmelo Ezpeleta in Doha

Carmelo Ezpeleta in Doha

Für den Sonntag werden momentan für Doha Sturmböen bis zu 65 km/h vorhergesagt. Am 12. März fiel schon der letzte MotoGP-Testtag einem Sandsturm zum Opfer. Aber eine GP-Verschiebung ist bisher nicht geplant.

An jedem Freitag findet bei den Motorrad-GP nach dem FP2 der MotoGP-Klasse eine Sitzung der Safety Commission mit einem Großteil der MotoGP-Rennfahrer und Funktionären von Dorna, IRTA und FIM statt. Heute wurde bei dieser Gelegenheit die Frage erörtert, ob der Grand Prix nicht von Sonntag auf Montag verschoben werden soll. Bereits 2009 konnte am Ostersonntag nur das Moto3- und Moto2-Rennen ausgetragen werden, dann folgte ein stundenlanger Wolkenbruch. Und weil tiefe Pfützen standen, wurde der MotoGP-WM-Lauf auf den Ostermontag verlegt.

In den letzten Jahren wurden die Beginnzeiten in Doha immer weiter Richtung Nachmittag vorverlegt, um bei Regen wie vor vier Jahren mehr zeitlichen Spielraum für Verschiebungen zu haben. In den ersten Jahren des Nacht-GP begann das MotoGP-Rennen erst um 23 Uhr, jetzt um 20 Uhr Ortszeit. 

In der Safety Commission wurde Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta gefragt, ob man das Rennen bei einem Sandsturm auf Montag verschieben könne. Bisher lehnte die Dorna ab, denn am Montag müssten viele TV-Sender ihre Programme völlig auf den Kopf stellen.

Valentino Rossi meinte auf die ankündigten Sturmböen angesprochen: «Starker Wind ist eine Sache, aber es hängt sehr stark davon ab, woher er weht. Am letzten Testtag war der Wind an sich nicht verrückt, aber er kam eben aus der Richtung, wo er den ganzen Sand mitgebracht hat. Mit solchen Bedingungen wie beim Test ist ein Rennen sehr schwierig. Ich glaube, das sehen wir aber erst am Sonntag. Und ich fahre das Rennen natürlich lieber am Sonntag.»

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