MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Martin (Ducati/15.): Erst nervös, dann brillant

Von Maximilian Wendl
Jorge Martin im Kampf mit Stefan Bradl und seinem Idol Valentino Rossi

Jorge Martin im Kampf mit Stefan Bradl und seinem Idol Valentino Rossi

Von 14 auf 4 in wenigen Metern. Jorge Martin hat mit einem furiosen Start zehn Plätze gutgemacht. Allerdings konnte er diese Tendenz nicht bestätigen. Am Ende rettete der Rookie einen Zähler beim Debüt.

Mit seinem sagenhaften Start ließ MotoGP-Neuling Jorge Martin aufhorchen. Der Spanier nahm den WM-Auftakt in Katar von P14 aus in Angriff, lag aber beim Einbiegen in die erste Kurve schon auf dem vierten Rang. Diesen konnte der Ducati-Pilot von Pramac Racing allerdings nicht halten. Am Ende holte er als 15. noch einen WM-Zähler.

«Ich war vor dem Start ziemlich nervös, das war nicht gut. Aber der Start selbst war wirklich gut. Ich habe nicht damit gerechnet, Vierter zu sein. Aber ich habe schon gedacht, dass ich mich um Platz 10 herum befinden könnte. Als ich losgefahren bin, habe ich gemerkt, dass ich super schnell bin und auch auf der Bremse habe ich noch einmal fünf Plätze gut gemacht. Dann bin ich auch noch an Zarco vorbeigekommen, aber da war ich dann ein bisschen zu enthusiastisch», fand Martin.

Nach und nach wurde er durchgereicht und traf irgendwann auf Valentino Rossi. Zum Duell mit dem Altmeister sagte Martin: «Als ich noch jung war, war er mein Idol. Ich hätte ihn beinahe geschlagen. Sieben Runden vor dem Ende lag ich noch vor ihm. Ich muss ein bisschen ruhiger werden und Erfahrungen sammeln.»

Insgesamt bilanzierte der 23-jährige Moto2-Aufsteiger: «Ich habe eine Menge gelernt. Ich bin noch ein bisschen zu spät am Gas und verliere ein paar Meter, aber wir kennen jetzt die Probleme und deswegen sind das Team und ich happy. Ich muss jetzt noch ein paar Runden drehen und lernen, aber das wird schon.»

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