MotoGP: Marc Marquez ist der Sturzkönig

Valentino Rossi: GT3 hat Entscheidung leicht gemacht

Von Tim Althof
Valentino Rossi war in Portimao zu Gast bei einem MotoGP-Rennen

Valentino Rossi war in Portimao zu Gast bei einem MotoGP-Rennen

Der neunfache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi startet in diesem Jahr nicht mehr in der MotoGP. Der Italiener wechselte auf vier Räder und fuhr letzte Woche mit seinem Audi R8 in Brands Hatch.

Valentino Rossi ging am vergangenen Wochenende in der GT World Challenge Europe auf der spektakulären Piste von Brands Hatch an den Start. Der Italiener erlebte mit Teamkollege Frédéric Vervisch sein erstes Sprintrennen. Eine Stunde Vollgas, etwa zur Hälfte erfolgte der Fahrerwechsel auf den zweiten Fahrer.

Im ersten Lauf auf dem 4,2 km langen Kurs wurde Rossi 13. «Im ersten Rennen hatte ich Glück, dass ich nicht in den Startunfall verwickelt wurde. Anschließend bin ich dortgeblieben, wo ich war.»

«Das zweite Rennen war deutlich besser», freute sich der 43-Jährige nach Platz 8 bei den Kollegen von crash.net. «Ich bin sehr glücklich, denn ich habe einen großen fahrerischen Fortschritt erzielt. Ich konnte meine Rundenzeiten stark verbessern, ganz besonders am Ende des Rennens, als ich mich komfortabler mit der Strecke und dem Auto fühlte. Ich habe die letzten Runden sehr genossen.»

Nach 26-Jahren in der Motorrad-Weltmeisterschaft entschied sich «Vale» letztes Jahr für den Rücktritt aus der MotoGP-WM. «Ich wollte schon immer Autorennen fahren, seitdem ich auf dem Motorrad unterwegs war. Die Idee mit den GT3-Rennen hat mir die Entscheidung leichter gemacht, mit den Motorrädern aufzuhören», betonte der Audi-Fahrer.

«In der Vergangenheit bin ich nur mit Autos gefahren, um meine Fähigkeiten zu stärken. Doch ich möchte konkurrenzfähig sein», stellte er klar. «Du benötigst das Adrenalin, um ein Fahrer zu bleiben, um auf der Strecke zu bleiben, um ins Auto zu springen und um den Helm wieder aufzuziehen.»

Wie sieht er seine Leistung im Vergleich zu den Spitzenfahrern? «Die guten Fahrer haben mir gegenüber einen großen Vorteil. Meine Rundenzeiten sind nicht so schlecht, aber ich muss schneller diese Performance erreichen. Ich muss mich steigern, die Top-Jungs sind noch etwas schneller als ich.»

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