MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Stefan Bradl (Honda/16.): «Die Luft wird dünner»

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl auf der Honda RC213V

Stefan Bradl auf der Honda RC213V

Wildcard-Fahrer Stefan Bradl liess im ersten Misano-Training alle Honda-Kollegen hinter sich. Aber er ahnt, dass sich die Konkurrenz stärker steigern wird als Honda.

Nach dem ersten freien MotoGP-Training des «Gran Premio Red Bull di San Marino e della Riviera di Rimini» liegen sechs Ducati, drei Aprilia und zwei KTM auf den ersten elf Plätzen. Stefan Bradl gelang mit Platz 16 als Wildcard-Fahrer und einem Rückstand von 0,629 Sekunden die Position des besten Honda-Piloten. Die Kollegen Taka Nakagami, Marc Márquez, Joan Mir und Takumi Takahashi reihten sich auf den Plätzen 19, 21, 23 und 24 ein.

Stefan Bradl testete im FP1 wieder einmal eine neue Chassis-Version, dazu eine neue Aerodynamik-Version. «Alle Wildcard-Fahrer sind im ersten Training die schnellsten Vertreter ihrer Werke gewesen, da habe ich mich ganz gut eingereiht hinter den Kollegen Pirro und Pedrosa», stellte der 33-jährige Bayer fest. «Ja, wir haben ein paar Neuheiten ausprobiert. Eine abgeänderte Aero, mit einem abgeänderten Sitz hinten, der Kofferraum ist ein bisschen umgestaltet worden.»

Stefan Bradl stand zuletzt von 22. bis 24. Juni in Assen statt Alex Rins bei LCR-Honda im Renneinsatz. «Aber die Umstellung vom Testmodus in den Rennmodus ist mir nicht schwergefallen. Die Zeitabstände sind ja mittlerweile so eng, dass du auf jede Tausendstelsekunde schauen musst. Man darf jetzt das erste freie Training auch nicht überbewerten, weil jeder Fahrer mit den Reifen haushalten musste. Ich habe keine weichen Reifen verwendet. Aber wir wissen bei Honda, dass wir womöglich nicht mithalten können. Wenn die anderen bei der Rundenzeit noch einmal einen Schritt nach vorne machen, werden wir das Tempo nicht mitgehen können.»

Stefan Bradl hat in diesem Jahr in Misano schon sechs Testtage absolviert. «Aber das hilft mir nur im FP1. Nachher wird die Luft immer dünner. Deshalb rechne ich nicht mit einem Einzug ins Q2.»

MotoGP-Ergebnisse FP1, Misano (8. September):

1. Pirro, Ducati, 1:31,909 min
2. Marini, Ducati, + 0,115 sec
3. Martin, Ducati, + 0,157
4. Bezzecchi, Ducati, + 0,181
5. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,318
6. Pedrosa, KTM, + 0,341
7. Viñales, Aprilia, + 0,366
8. Zarco, Ducati, + 0,392
9. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,418
10. Alex Márquez, Ducati, + 0,440
11. Binder, KTM, + 0,481
12. Morbidelli, Yamaha, + 0,486
13. Pol Espargaró, KTM, + 0,495
14. Miller, KTM, + 0,600
15. Quartararo, Yamaha, + 0,601
16. Bradl, Honda, + 0,629
17. Di Giannantonio, Ducati, + 0,645
18. Oliveira, Aprilia, + 0,650
19. Nakagami, Honda, + 0,662
20. Bagnaia, Ducati, + 0,690
21. Marc Márquez, Honda, + 0,765
22. Augusto Fernández, KTM, + 1,291
23. Mir, Honda, + 1,319
24. Takahashi, Honda, + 5,985

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