MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Lorenzo setzt sich ab

Von Kay Hettich
Jorge Lorenzo mit seinem dritten Siegerpokal 2012

Jorge Lorenzo mit seinem dritten Siegerpokal 2012

Mit einem famosen Sieg beim Barcelona-GP hat sich Jorge Lorenzo in der Gesamtwertung ein feines Polster verschafft. Ben Spies überzeugte mit gutem Speed.

Drei Siege und zwei zweite Plätze – die bisherige Saisonbilanz von Jorge Lorenzo kann sich sehen lassen! Seinen Vorsprung auf Casey Stoner (AUS/Honda) konnte der Yamaha-Pilot durch dessen vierten Rang beim Barcelona-GP auf nunmehr 20 Punkte ausbauen. Keine schlechte Situation nach fünf Meetings!

Auf dem «Circuit de Catalunya» leistete aber Dani Pedrosa (E/Honda) lange Zeit erbitterten Widerstand und wollte den Sieg beim Heimrennen nicht kampflos seinem spanischen Widersacher überlassen. Doch mit seiner Spürnase forcierte Lorenzo im richtigen Moment das Tempo und erarbeitete sich einen Vorsprung, der zum Sieg reichte.

«Am Anfang fuhr ich hinter Dani und Ben, und es hätte in den Bremszonen leicht zur Berührung kommen können, deshalb habe ich auf eine passende Gelegenheit gewartet», berichtet der Weltmeister von 2010. «Als Ben einen Fehler machte, war ich hinter Dani und habe ihn studiert. Als er etwas langsamer wurde, vielleicht auch einen Fehler machte, konnte ich ihn überholen und habe mich mächtig angestrengt. Mein Team hat hart gearbeitet, um mir ein siegfähiges Bike vorzubereiten.»

Für Ben Spies (USA) sollte der Barcelona-GP ein Befreiungsschlag werden, um die bisher enttäuschenden Rennergebnisse vergessen zu machen. Sein Sturz an zweiter Stelle hat dieses Vorhaben nicht Realität werden lassen, doch die Performance des Amerikaners war hervorragend. Seine Aufholjagd brachte ihm noch den zehnten Rang ein. «Ich habe nur einen Fehler gemacht. Dani hatte mich aufgehalten, aber ich kam auf den Geraden nicht vorbei. Also musste ich es auf der Bremse versuchen und kam von der Piste ab», ärgerte sich Spies. «Ich bin mehr für mein Team enttäuscht, als für mich selbst. Ich fühlte mich gut mit dem Bike und hätte aufs Podium fahren können.»

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