MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Lorenzo: «Im Moment die WM vergessen»

Von Matthias Dubach
Jorge Lorenzo: Derzeit ist der Weltmeister keine Lichtgestalt mehr

Jorge Lorenzo: Derzeit ist der Weltmeister keine Lichtgestalt mehr

Der MotoGP-Weltmeister hofft, in Silverstone auf die Siegesstrasse zurückkehren zu können. Aber an die Titelverteidigung denkt der Yamaha-Star nicht mehr.

Jorge Lorenzo steht unter Druck. Dem MotoGP-Weltmeister droht, zum zweiten Mal wie nach seinem ersten Titel in der Königsklasse 2010 die Titelverteidigung nicht zu schaffen. Vor dem Silverstone-GP liegt der sensationelle WM-Leader Marc Márquez schon 44 Punkte vor dem Champion, der Rang 3 in der Tabelle belegt. In Grossbritannien kann sich Lorenzo wenigstens mit seinem Vorjahressieg ermutigen.

Aber die beiden Rennen in Indianapolis und Brünn haben den Spanier aus dem Yamaha-Werksteam nachdenklich werden lassen, trotz grossem Kampf blieb ihm jeweils nur Rang 3 hinter den Honda-Stars Márquez und Dani Pedrosa. «Ich versuche, Rennen zu gewinnen, um nach Assen und Sachsenring (Anm.: zweimal am Schlüsselbein operiert) wieder Punkte aufzuholen. Aber im Moment ist das nicht möglich», meinte Lorenzo.

Bei Yamaha lässt das neue Schnellschaltgetriebe aber weiterhin auf sich warten. Aus Japan ist zu hören, dass die Techniker dieses Seamless-Getriebe vor einem ersten Renneinsatz verstärken müssen. Beim Test in Brünn stellte sich heraus, dass die GP-Piloten Lorenzo und Valentino Rossi das Getriebe stärker beanspruchen als Testfahrer wie Nakasuga.

Lorenzo: «Wir werden sehen, was hier passiert, denn Silverstone ist eine andere Strecke. Wir müssen abwarten, wie es am Samstag aussieht. Im Moment müssen wir uns darauf fokussieren, Rennen zu gewinnen und die Meisterschaft vergessen. Wir sind nicht auf dem Niveau, auf dem ich erwarten kann, das Rennen zu gewinnen. Aber die Dinge können sich schnell ändern… Vielleicht schon dieses Wochenende… Deshalb gibt es keinen Grund, an der Motivation etwas zu ändern.»

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