MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Lorenzo: Er will GP-Siege als Trostpreis

Von Antonio Gonzalez
Jorge Lorenzo: Ist er schon am Sonntag Ex-Weltmeister?

Jorge Lorenzo: Ist er schon am Sonntag Ex-Weltmeister?

Der Titelkampf gegen Marc Márquez ist für den Noch-Weltmeister fast aussichtslos geworden. Vor dem Australien-GP formuliert Lorenzo deshalb in der Not neue Ziele.

Vor einem Jahr besiegelte Jorge Lorenzo auf Phillip Island mit dem zweiten Rang hinter Casey Stoner seinen zweiten MotoGP-WM-Titel. Dieses Jahr muss er befürchten, dass er am selben Ort in Australien die Krone an Marc Márquez weiterreichen muss. Verliert der Yamaha-Star sieben oder mehr Punkte auf den WM-Leader, ist der Titelkampf schon bei der drittletzten Saisonstation gelaufen. «Die Meisterschaft ist sehr schwierig geworden mit nur noch drei ausstehenden Rennen», weiss Lorenzo. «Ich bin immer noch enttäuscht wegen Malaysia, denn wir haben gedacht, dass wir dort ein besseres Resultat erreichen können.»

Aufgeben ist aber nicht die Sache des 26-Jährigen aus Mallorca. «Wir werden kämpfen und alle Kräfte darauf konzentrieren, den Sieg zu holen. Phillip Island ist eine schöne Strecke, die ich sehr mag. Letztes Jahr habe ich hier meinen zweiten MotoGP-Titel geholt, das war ein fantastisches Gefühl. Hoffentlich ist dieses Mal das Wetter nicht so schlecht, damit wir ein wenig Spass haben können.»

Dass der Titelkampf gelaufen ist, ist dem Spanier im Prinzip klar. «Unser Hauptziel ist es, bis zum Finale in Valencia so viele Rennen wie möglich zu gewinnen und mit Dani Pedrosa um den zweiten WM-Rang zu kämpfen. Den Titel noch zu holen, sieht jetzt ziemlich schwierig aus. Ich denke, die Strecke sollte uns besser liegen als Aragón und Malaysia», stellte Lorenzo fest, der zuletzt in Misano gewann.

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