MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Alvaró Bautista: «Damit haben wir nicht gerechnet»

Von Sharleena Wirsing
Gresini-Honda-Pilot Alvaró Bautista platzierte sich beim Grand Prix von Australien auf Platz 5 hinter den Yamaha-Fahrern Cal Crutchlow und Valentino Rossi. Das Reifen-Debakel traf den Spanier besonders.

Im Rahmen des Grand Prix von Australien auf Phillip Island musste das Rennen der MotoGP-Klasse auf 19 Runden verkürzt werden, da die Bridgestone-Einheitsreifen auf dem neuen Asphalt der Strecke ein zu großes Sicherheitsrisiko über die volle Distanz bargen. Zudem wurde ein Boxenstopp zur Rennhälfte vorgeschrieben, um auf die zweite Maschine, die mit neuen Reifen bestückt war, zu wechseln.

Gresini-Honda-Pilot Alvaró Bautista erreichte in diesem Flag-to-Flag-Rennen die fünfte Position und kämpfte bis zur letzten Runde gegen Cal Crutchlow und Valentino Rossi um den letzten Platz auf dem Podest. Diesen sicherte sich jedoch Altmeister Rossi. «Ich habe auf dem Bike alles getan, was ich konnte und ich muss zufrieden sein, denn ich kämpfte bis zum Schluss um einen Podestplatz. In der letzten Runde konnte ich den Reifen leider nicht mehr zusätzlich belasten. Das ist schade, denn ich weiß, dass wir mit der weicheren Mischung auf dem Podest gestanden wären und somit unser Saisonziel erreicht hätten.»

Obwohl er den Sprung auf das Podest nicht schaffte, war Bautista zufrieden. «Wir haben ein Rennen gemeistert, von dem wir wussten, dass es, wegen der erzwungenen Reifenwahl, schwierig werden würde. Es war klar, dass sie mit unserem Bike nicht funktionieren würden, aber wir haben hart gekämpft. Dank der exzellenten Arbeit des Teams haben wir ein Resultat erreicht, mit dem wir nicht gerechnet haben.»

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