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Marc Márquez: Das Drama der Disqualifikation im Video

Von Matthias Dubach
Zum Zeitpunkt des Motorradwechsels war der verhängnisvolle Fehler bei Repsol Honda schon passiert

Zum Zeitpunkt des Motorradwechsels war der verhängnisvolle Fehler bei Repsol Honda schon passiert

Erst in seiner Box erfuhr der WM-Leader, dass sein eigenes Team die Schuld am regelwidrigen Boxenstopp hat.

Beim Australien-GP hätte Marc Márquez vorzeitig Weltmeister werden können – aber durch eine Disqualifikation kam alles ganz anders. Weil der Spanier erst zum vorgeschriebenen Motorradwechsel an den Boxen erschien, als das Fenster bereits wieder geschlossen war, wurde er mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen geholt.

Wegen der Sicherheitsbedenken bei den Bridgestone-Reifen auf dem neuen Asphalt auf Phillip Island waren nur maximal zehn Runden erlaubt, Repsol Honda holte Márquez aber erst nach der elften Runde an die Boxen. Beim Herausfahren aus der Box hätte er beinahe die Führung an sich reissen können, aber der heranpreschende Jorge Lorenzo presste sich vorbei, es kam zu einer heftigen Berührung bei hohem Tempo.

Als Márquez erkannte, dass die schwarze Flagge ihm galt, lag er hinter dem späteren Sieger Lorenzo auf Rang 2. Der 20-Jährige steuerte wie geheissen die Boxen an, hatte aber über den Grund für die Disqualifikation keine Ahnung. Zu diesem Zeitpunkt musste der Rookie davon ausgehen, dass es etwas mit der Kollision mit Lorenzo zu tun hat, dass er bei der Boxendurchfahrt oder beim Motorradwechsel selber gegen eine Regel verstossen hat. In der Honda-Box realisierten Bridgestone-Techniker Klaus Nöhles und HRC-Berater Cristian Gabbarini als Erste, welch verhängnisvoller Fehler an der Boxenmauer passiert war.

Erst in der Box sitzend erfuhr der WM-Leader selber, dass sein eigenes Team den Boxenstopp verbockt hat, daraufhin schmiss Márquez seinen Brustpanzer wutentbrannt in die Ecke und stampfte aus der Box. Währenddessen wollte Crew-Chief Santi Hernández am liebsten im Boden versinken.

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