MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dani Pedrosa (3./Honda): «Vorne zu viel gerutscht»

Von Günther Wiesinger
Jerez-GP: Dani Pedrosa winkt den Fans in der Auslaufrunde

Jerez-GP: Dani Pedrosa winkt den Fans in der Auslaufrunde

Dani Pedrosa hat bei den ersten vier Rennen zwei zweite und zwei dritte Plätze erobert. Aber gegen seinen Teamkollegen Marc Márquez war auch in Jerez kein Kraut gewachsen.

Vier Rennen, vier Podestplätze, aber hinter Seriensieger Marc Márquez liegt Dani Pedrosa trotzdem schon 28 Punkte zurück.

Der 28-jährige Spanier büsste nur 1,5 sec auf den Sieger ein und nur 0,1 sec auf Rossi, und er wirkte nicht sonderlich niedergeschlagen.
«

Für mich war dieses Rennen in den ersten Runden sehr mühsam», räumte Pedrosa ein. «Ich tat alles, um einen starken Eindruck zu machen, aber in der Anfangsphase drohte dauernd der Vorderreifen wegzurutschen. In den schnellen Kurven ist mir das zweimal passiert... Also habe ich nicht mehr pushen können. Deshalb kam ich an den zwei Yamaha nicht vorbei. Ich musste einen Rhythmus wählen, bei dem ich das Vorderrad unter Kontrolle halten konnte. Das war ein langes Rennen für den Vorderreifen.»

«Als ich spürte, dass Marc wegfahren will, habe ich mich bemüht, meinen Rhythmus zu erhöhen. Aber ich war nicht in der Lage, in diesen ersten Runden schneller zu fahren. Ich bemühe mich, ein bisschen näher an Jorge ranzukommen, aber dann ging der Ärger mit dem Vorderreifen gleich wieder von Neuem los. Erst am Ende fühlte sich das Motorrad besser an. Fünf oder sechs Runden vor dem Ende konnte ich Jorge überholen. Valentino war nicht besonders schnell. Ich machte Druck und kam ganz nahe an ihn heran.»

«Aber in der vorletzten Runde hatte ich hinten einen üblen Slide, deshalb habe ich den Anschluss wieder verloren. In der letzten Runde war ich wieder dran, aber für ein Überholmanöver bot sich keine Gelegenheit mehr. Trotzdem, diese letzte Rennphase mit Valentino war unterhaltsam. Das ganze Rennen hat Spass gemacht. Leider hat sich das Motorrad zu viel bewegt», stellte Dani fest.

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