Superbike-WM: Ducati fährt in eigener Welt

Dani Pedrosa spricht über seine beiden Schwachstellen

Von Günther Wiesinger
Dani Pedrosa beim GP von Jerez 2014

Dani Pedrosa beim GP von Jerez 2014

Dani Pedrosa rennt noch immer seinem ersten Saisonsieg nach. Der Repsol-Honda-Werkspilot kennt aber seine beiden Schwachpunkte: das Qualifying und die erste Rennphase.

Dani Pedrosa galt letztes Jahr und auch in den Jahren zuvor als Blitzstarter. Bei den letzten beiden WM-Läufen lag er in den ersten Runden deutlich zurück.

Woran liegt das? Was hat sich verändert?

«Ich kämpfte 2013 in den letzten Runden oft mit zuviel Wheelspin am Hinterrad», stellte Dani fest. «Deshalb ist es sehr schwierig für mich, das Motorrad zu kontrollieren und genug Traktion zu finden. Für 2014 haben wir einige Set-up-Änderung gemacht, deshalb sind wir in den ersten Rennrunden zu langsam. Beim Jerez-Montag-Test haben wir wieder ein anderes Set-up probieren. Wir müssen am Rennbeginn wieder stärker werden und eine bessere Balance für die nächsten Rennen finden. Mein zweiter Schwachpunkt ist das Qualifying Diese beiden Aspekte standen beim Montag-Test im Vordergrund.»

Pedrosas Repsol-Honda-Crew brachte die Gegner in Jerez mit dem rätselhaften Boxensignal «lo mejor» (gib dein Bestes) zum Nachdenken.

Dani wollte nicht darüber sprechen. «Der Mann, der sich um die Boxentafel kümmert, hat das geschrieben. Ich weiss nicht, was er genau meinte. Nein, das war keine Aufforderung, mehr ans Limit zu gehen. Ich fahre sowieso jede Runde am Limit. Es war nur eine freundliche Erinnerung...»

Übrigens: Dani Pedrosas Boxencrew wollte beim Montag-Test auch den vollelektronischen Gasgriff von Marc Márquez testen. «Aber wir hatten dann keine Zeit dazu», verriet Crew-Chief Mike Leitner.

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