MotoGP: Marc Marquez über seinen Fehler

Mugello, 2. Training: Regentropfen, Pirro-Bestzeit

Von Günther Wiesinger
Michele Pirro, Bestzeit im 2. Training

Michele Pirro, Bestzeit im 2. Training

Weil die Piste weder richtig nass noch richtig trocken war, gingen im zweiten MotoGP-Training von Mugello nur vier Fahrer auf die Piste. Es war Zeitverschwendung – und gefährlich.

Leichter Regen begleitete das gesamte zweite freie MotoGP-Training in Mugello, deshalb rückten nur einzelne Fahrer aus, zum Beispiel Nicky Hayden, Alvaro Bautista und Hiroshi Aoyama, wobei Hayden mit 2:07,067 min zuerst die Bestzeit fuhr, ehe ihn Ducati-Testfahrer Michele Pirro mit 2:05,435 min noch deutlich übertrumpfte.

Zum Vergleich Am trockenen Vormittag hatte Marc Márquez eine Bestzeit von 1:48,004 min vorgelegt.

Stefan Bradl wagte sich 40 Minuten lang nicht aus der Box und zog sich ein paar Minuten vor Schluss des Trainings zum Umziehen zurück in sein Motorhome.

«Es hat keinen Sinn gemacht, bei solchen Verhältnissen rauszufahren», erklärte Bradls LCR-Honda-Teamchef Lucio Cecchinello. «Denn es wäre aus mehreren Gründen auch zu riskant gewesen. Es waren einige Kurven nass, andere völlig trocken. Wenn du also mit Slickreifen auf eine feuchte Stelle kommst, wird es brenzlig. Genau so gefährlich wäre es, wenn due mit Regenreifen in den trockenen Kurven rumfährst, sie überhitzen dann und sind auch in den nassen Kurven nicht mehr richtig brauchbar.»

Es machte also mehr Sinn, die Trockenreifen (es gibt pro Weekend zehn Hinterreifen und neun Vorderreifen fürs Trockene) für Samstag und Sonntag aufzusparen.

«Regenreifen hätten wir genug», rechnete Crew-Chief Beefy Bourguignon vor. «Wir kriegen sechs komplette Sets. Und wenn es in jedem Training regnen würde, erhalten wir sogar einen siebten Regenreifen-Satz, den wir aber erst am Sonntag verwenden dürften.»

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