MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Lorenzo (5.): «Valentino ist unglaublich»

Von Günther Wiesinger
Da sah es noch gut aus: Jorge Lorenzo im Rennen vor Rossi

Da sah es noch gut aus: Jorge Lorenzo im Rennen vor Rossi

Jorge Lorenzo fühlte sich mit dem harten Hinterreifen im Rennen in Las Termas nicht wohl, er wurde nur Fünfter. Aber er zeigte viel Respekt für seinen siegreichen Teamkollegen Rossi.

Nur Platz 5 und 10,192 Sekunden Rückstand auf seinen Movistar-Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi: Der Argentinien-GP verlief so gar nicht nach dem Geschmack von Jorge Lorenzo.

Lorenzo attackierte unmittelbar nach dem Start, er lag nach der ersten Kurve an dritter Stelle. Er rang Aleix Espargaró nieder und jagte dann den führenden Marc Márquez.

Aber diese Jagd war nur von kurzer Dauer, denn der Mallorquiner brachte den harten Hinterreifen nicht richtig zum Arbeiten, deshalb rutschte er auf Position 5 zurück.

Übrigens: Rossi hat jetzt schon 199 GP-Podestplätze errungen, davon hat er 110 Siege – und 51 davon mit Yamaha.

Lorenzo liegt in der WM jetzt an vierter Stelle, 29 Punkte hinter Rossi.

«Ehrlich gesagt, ich bin arg enttäuscht», seufzte Jorge Lorenzo, der MotoGP-Weltmeister von 2010 und 2012. «Ich habe nicht erwartet, dass ich Fünfter werde. Ich habe mit einem Podestplatz gerechnet... Aber es ist mir mit dem harten Hinterreifen nicht gelungen, so gut zu fahre wie Valentino. Vielleicht hätte ich mich mit der weicheren Mischung wohler gefühlt. Ich konnte mit dem harten Reifen einfach nicht so fahren, wie ich mir das vorgestellt habe. Immerhin haben wir wieder Punkte gesammelt. In Jerez möchte ich schneller sein...»

«Das Rennen von Valentino war unglaublich», lobte Jorge. «Er war in der Lage, mit dem harten Hinterreifen schneller zu fahren als alle andern. Er ist in unglaublich guter Form.»

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