MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Kritik vom Tech3-Boss: «Müssten weiter vorne sein»

Von Ivo Schützbach
Bradley Smith vor Jack Miller und Stefan Bradl

Bradley Smith vor Jack Miller und Stefan Bradl

Bradley Smith verteidigte im MotorLand Aragón seinen fünften Platz in der MotoGP-Weltmeisterschaft. Der Brite hatte aber ebenso wie sein Yamaha-Tech3-Kollege Pol Espargaró härter als gewöhnlich zu kämpfen.

Rang 8 in Aragón: So weit hinten fand sich Bradley Smith in dieser Saison erst zweimal, in Doha und Jerez. Die Ansprüche des Engländers sind inzwischen höher, in der Weltmeisterschaft liegt der Yamaha-Privatier auf dem hervorragenden fünften Platz. Nach Aragón aber nur noch vier Punkte vor Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso.

«Ich muss mit diesem Ergebnis zufrieden sein, das war ein schwieriges Rennen», unterstrich Smith. «In meiner Gruppe kämpften Fahrer aller anderen Hersteller und jeder war irgendwo besser als ich. Das Resultat davon ist, dass es heftig zur Sache ging. Ich leistete mir einen Fehler, als ich Dovizioso beinahe hinten auffuhr. Um das zu vermeiden, musste ich eine weite Linie wählen. Dabei verlor ich eine Sekunde – ich brauchte zehn Runden, um die Lücke wieder zuzufahren.»

Teamkollege Pol Espargaró lief direkt hinter Smith als Neunter ein.

«Erneut zwei Top-10-Plätze, ich kann aber nicht leugnen, dass ich mehr erwartet habe als die Ränge 8 und 9», hielt Teamchef Hervé Poncharal fest. «Diese Platzierungen sind solide. Wir sind ein starkes Team, sehr konkurrenzfähig – für die kommenden Rennen müssen wir etwas finden. Die vier Jungs an der Spitze fahren einen anderen Rhythmus und sind sehr schnell. Wir hätten aber ein oder zwei Plätze weiter vorne landen können. Und 25 sec Rückstand auf den Sieger sind definitiv zu viel.»

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